Milliarden-Unternehmen

Novomatic prüft Börsengang für 2018

Heuer wird der Glücksspielkonzern Novomatic nicht mehr an die Börse gehen. Vielleicht aber nächstes Jahr.

Über einen möglichen Börsengang des Glücksspielriesen Novomatic mit Sitz in Gumpoldskirchen (NÖ) noch im Laufe dieses Jahres gibt es schon länger Gerüchte. Jetzt wird Novomatic-Chef Harald Neumann gegenüber dem Handelsblatt konkreter: Das Unternehmen prüfe für die weitere Expansion alle Finanzierungsvarianten. Heuer allerdings sei "keine Kapitalmarkttransaktion geplant", so Neumann.

"Entscheidung abhängig von Finanzierungsbedarf"

Ob es im Jahr 2018 so weit sein könnte, lässt Neumann offen: "Wir werden unsere grundsätzliche Entscheidung von unserem Finanzierungsbedarf, branchenspezifischen Entwicklungen in unseren Kernmärkten und dem allgemeinen Kapitalmarktumfeld abhängig machen.“ Ein Börsengang 2018 bleibt also möglich.

Die von Unternehmer Johann Graf 1980 gegründete Firma ist inzwischen ein Weltkonzern mit über 25.000 Mitarbeitern in 70 Ländern. Ob sich Graf von einigen seiner Novomatic-Anteile trennen würde, um das Unternehmen an die Börse zu bringen - darüber wurde schon wiederholt spekuliert. In jedem Fall würde es ein milliardenschwerer Börsengang.

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