Aufatmen trotz Pleite

Alle 792 Jobs bei Wozabal vorerst sicher

Entwarnung nach Berichten über gescheiterte Unternehmenssanierung.

Das Zittern um ein endgültiges Aus beim Textilreiniger Wozabal ist vorerst einmal vorbei. Das Unternehmen steht mit zirka 47 Mio. Euro in der Kreide. Gläubigervertreter, Banken und Insolvenzverwalter konnten sich Montagabend auf eine weitere Vorgehensweise einigen.

Banken an Bord

In einer Aussendung bestätigt der Linzer Anwalt Rudolf Mitterlehner, dass auch die Banken wieder mit an Bord seien. Oberbank, Raiffeisenbank und Sparkasse werden auch weiterhin ein Auffangnetz für einen allfälligen Ausfall spannen.

>>>Nachlesen: Land OÖ und Banken schnüren Rettungspaket

Arbeitsplätze

Diese Nachricht kommt vor allem bei den 792 Mitarbeitern, die seit Wochen um ihre Jobs bangen, gut an. "Die Interessen aller Beteiligten treffen sich, alle können durch eine gelungene Fortführung nur gewinnen", heißt es von den Insolvenzverwaltern. Alle Beschäftigten könnten deshalb davon ausgehen, dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben. Auch gibt es endlich wieder Geld für die Mitarbeiter. 600 Euro erhält jeder Angestellte vorerst, um dringende Rechnungen begleichen zu können.

Aufatmen

Auch die Kunden von Wozabal, Spitäler, Seniorenheime und Hotels freuen sich über den erreichten Abschluss.
 

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