Der Countdown läuft

Lauda gibt Start- und Landerechte ab

Am Freitag will Lauda alle Details rund um den Start seiner Airline klären. Von Turbulenzen will er nichts wissen.

Es soll das Comeback des Jahres sein: In zwei Wochen will unser „Niki Nationale“ wieder mit seiner Ex-Airline abheben. Doch ausgerechnet auf der Zielgeraden wird der Start seiner neuen Fluglinie Laudamotion zur Zitterpartie und zum Wettlauf mit der Zeit.

Denn nach seinem Wickel um 959-Euro-Minilöhne für Stewardessen sorgt Lauda wieder einmal für Aufregung: Von ursprünglich 15 bis 20 erhofften Maschinen soll bisher nur eine fliegen, schreibt die deutsche Bild am Sonntag, zehn weitere Jets soll Lauda erst vor Kurzem von Eurowings bekommen haben. Und beim Personal fehlen vor allem Copiloten.

Lauda muss Start- und Landerechte zurückgeben

Zudem muss Laudamotion  nun Start- und Landerechte zurückgeben. Das berichtet „Der Standard“ online. Überraschend kam das allerdings nicht. Niki hatte früher als Air-Berlin-Tochter rund 38 Flieger. Da Lauda aber nur die 15 bis 20 Maschinen übernahm, muss er die sogenannten „Slots“ wieder zurückgeben. Laut einer EU-Regelung müssen 80 Prozent der Slots geflogen werden, ansonsten gehen sie verloren. Betroffen sind vor allem Rechte in Deutschland. Besonders Düsseldorf dürfte es treffen.

Lauda weist Kritik zurück

Allerdings will Niki Lauda selbst keine Turbulenzen rund um den Start seiner wiedergewonnenen Airline sehen. Die Kritik der „Bild“-Zeitung weist er entschieden zurück. „Alles falsch“, sagt er gegenüber ÖSTERREICH. „Am Freitag gebe ich eine Pressekonferenz, dann wird sich alles aufklären“, so der Airline-Boss.

Doch die Zeit drängt: Über seinen deutschen Partner Condor hat Lauda schon fast 53.000 Tickets verkauft. Am 25. März hebt Laudamotion bereits nach Mallorca, Ibiza oder Málaga ab – allerdings nur von den deutschen Flughäfen Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart sowie ab Basel und Zürich in der Schweiz.

Der geheime Wien-Flugplan

Ab Freitag werden Laudamotion-Flüge auch direkt auf der Website www.laudamotion.com zu buchen sein, und zwar auch ab Österreich. Niki Laudas neuer Ferienflieger dürfte aber frühestens ab 1. Juni auch in Wien abheben. Ibizaflüge wird es keine geben, dafür will Lauda etwa nach Griechenland, Málaga oder Brindisi in Süditalien.

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