Nach Ryanair-Einstieg

Laudamotion beendet Kooperation mit Cook

Fluggäste, die bei Condor Buchungen für Laudamotion-Flüge nach dem 1. Mai getätigt haben, sollen direkt auf Laudamotion-Flüge umgebucht werden.

Nach dem Einstieg der irischen Ryanair beendet Niki Laudas neue Fluglinie Laudamotion die Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Thomas Cook und dessen Tochter-Fluggesellschaft Condor. Alle Maßnahmen für einen reibungslosen Übergang seien getroffen worden, teilte Laudamotion heute, Montag, in Wien mit.

Die Kooperation mit Condor habe der Gesellschaft ermöglicht, sich innerhalb kürzester Zeit operationell aufzubauen, erklärte Lauda. Flüge können künftig über die Homepage von Ryanair oder Laudamotion selbst gebucht werden.

Laudamotion ist die Nachfolge-Airline der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki. Thomas Cook hatte dem Ex-Rennfahrer und Luftfahrtunternehmer Lauda beim Neustart geholfen, indem Condor die Vermarktung großer Flugkontingente im Umfang von etwa acht Flugzeugen für Laudamotion übernahm. Lauda hatte die einst von ihm gegründete Niki im Jänner aus der Insolvenzmasse zurückgekauft und unter dem Namen Laudamotion neu an den Start gebracht.

Wenige Wochen später gewann er Europas größten Billigflieger Ryanair als Investor. Die Iren haben knapp ein Viertel der Anteile erworben und wollen absehbar 75 Prozent an Laudamotion übernehmen.

Fluggäste, die bei Condor Buchungen für Laudamotion-Flüge nach dem 1. Mai getätigt haben, sollen in den nächsten Tagen von Condor zum weiteren Vorgehen kontaktiert werden. Nach Angaben einer Sprecherin sollen die Passagiere direkt auf Laudamotion-Flüge umgebucht werden.

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