Laut Umweltministerin

Dieselurteil: Keine Folgen in Österreich

Köstinger: Situation der beiden Länder nicht vergleichbar. Gegen Ende des Dieselprivilegs.

Das deutsche Gerichtsurteil, wonach  Diesel-Fahrverbote  in Ballungsräumen mit hoher Luftbelastung zulässig sind, hat aus Sicht der Regierung keine Folgen für Österreich: Die Situation sei nicht vergleichbar, meinte Umweltminister Elisabeth Köstinger (ÖVP; Bild) am Mittwoch im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Auch denkt sie weiterhin nicht daran, die steuerliche Begünstigung des Diesels zu beenden.

Verkehr soll mit anderen Maßnahmen reduziert werden

Topografisch sei man hierzulande nur in Graz und im Inntal betroffen, und da gebe es ja den sogenannten "Luft-100er", verwies Köstinger auf bereits bestehende rechtliche Möglichkeiten. Man arbeite daran, stärkere Anreize zu schaffen, um den Verkehr zu reduzieren, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver zu machen und den Ausbau der E-Mobilität zu forcieren, betonte die Ministerin.

Ministerin auch gegen Ende des Dieselprivilegs

Ein Ende der steuerlichen Begünstigung, also des sogenannten Dieselprivilegs, ist nicht in Sicht: "Diese Regierung ist mit dem klaren Versprechen angetreten, zu entlasten und nicht zu belasten", bekräftigte Köstinger. Man setze auf "Anreize" und "Lenkungseffekte".

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