Verkäufe im Jahr 2017

Porsche Holding: Wieder über 1 Mio. Pkws

Nur minimales Minus gegenüber 2016 - Wegen Verkaufs einer Tochter.

Bei der Porsche Holding Salzburg (PHS) laufen die Geschäfte auch nach dem Chefwechsel blendend. Österreichs zuletzt umsatzstärkstes Unternehmen, das von Salzburg aus in 27 Ländern im automobilen Groß- und Einzelhandel tätig ist, hat heuer insgesamt etwas weniger Fahrzeuge abgesetzt als 2016. Grund dafür ist, dass heuer die französische Tochter PGA Group SAS mit ihren Fremdmarkenaktivitäten und Multimarken-Einzelhandelsstandorten verkauft wurde.

Dadurch hat sich die Zahl der Standorte und der Mitarbeiter verringert, erläuterte der neue Sprecher der PHS-Geschäftsführung, Hans Peter Schützinger (Bild), am Mittwoch vor Journalisten in Wien. Hochgerechnet wurden heuer knapp 1,025 Millionen Autos verkauft, davon waren 254.700 gebrauchte und 770.300 Neuwagen. Somit gab es zum zweiten Mal mehr als eine Million Auslieferungen. Voriges Jahr waren gut 1,03 Millionen Fahrzeuge abgesetzt worden. Die Zahl der verkauften "Neuen" stieg von 2016 auf heuer um knapp 20.000 Stück auf gut 770.000. Die Zahl der sogenannten Tageszulassungen darunter wurde offengelassen. Der Absatz von "Gebrauchten" sank von knapp 280.000 auf knapp 255.000 Stück.

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34 Prozent Marktanteil in Österreich

Die Anzahl der Standorte und verkauften Autos sank durch den Verkauf der Tochter in Frankreich, die auch in Belgien, den Niederlanden und Polen tätig ist um rund 70.000 Stück (gerechnet ab Mai). Die Händleranzahl sank um rund 260 auf 432 und die Mitarbeiteranzahl von fast 35.000 auf knapp 29.500. Schützinger sprach von einem "erfolgreichen Verkauf, einer strategischen Bereinigung zum richtigen Zeitpunkt". Angaben zum Verkaufserlös wurden wie zum Gesamtumsatz- und gewinn nicht gemacht. Der Umsatz wird traditionell im März bekanntgegeben. Voriges Jahr belief er sich auf 21,1 Mrd. Euro: "Und auch heuer wird ein gutes Jahr", so Schützinger.

Der Marktanteil in Österreich von VW mit seinen Konzernmarken sank minimal von 34,5 auf 34 Prozent (VW hat alleine 16,6 Prozent, minus 0,5 Prozent). Das ist bei geringen Schwankungen der schwächste Wert seit 2011. Der Markt insgesamt ist heuer der zweitbeste nach 2011. Vom Vorjahr auf heuer wuchs er um 6,2 Prozent auf 350.000 Pkw (2011: 356.145).

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"Rekordvolumen" im Großhandel

Im CEE-Kernmarkt, wo der Absatz insgesamt um 12 Prozent auf 882.900 Fahrzeuge stieg, hat VW einen Marktanteil von 18,4 Prozent (18,8 Prozent). Schützinger rechnet in diesem Wachstumsmarkt mit einer weiteren Erholung der Lage und somit mit einem steigenden Absatz.

Im Großhandel gibt es heuer ein "Rekordvolumen". 370.800 abgesetzte Fahrzeuge entsprechen einem Plus von 13,2 Prozent. Alleine in Österreich wurden 128.000 (2016: 121.000) Pkw, Lnf, Lkw und Busse abgesetzt, im CEE-Raum 205.900 (18.5400), in Südamerika 27.300 (20.300) und in Asien 9.300 (1.000).

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