E-Bike-Sharing

Wiener Firma Sycube revolutioniert Fahrradverleih

Sycube setzt jetzt auf Crowdinvesting, um den Markt aufzumischen.

Das Wiener Unternehmen Sycube hat ein neues System für Bike-Sharing in Städten erfunden. Das Besondere daran: Es funktioniert auch für E-Bikes, die immer belibeter werden. Die Elektro-Fahrräder können dabei an der Station gleich aufgeladen werden.

Neues System für Bike-Sharing mit Schwerpunkt E-Bikes

Die Software des Citybike Wien-Systems beispielsweise stammt von Sycube. Komplettlösungen von Sycube sind bereits in der Seestadt Aspern (Seestadtflotte mit 52 Rädern, davon 70 % E-Bikes) im Einsatz, außerdem in Weiz (Weizbike), in der Schweiz und in der deutschen Stadt Mainz.

© Kill The Dragon Das Team von Sycube

Insgesamt hat Sycube derzeit sieben Kunden mit rund 2.800 Fahrzeugen (Räder, E-Bikes, E-Lastenräder).

Ziel ist Betrieb eigener Fahrradverleihsysteme

Bisher ist Sycube vor allem als Hersteller aufgetreten, in Zukunft überlegt das Unternehmen aber auch, selbst Fahrradverleihsysteme zu betreiben: „Heute sagen wir sehr wohl, dass wir auch selbst Betreiber sein können wie etwa die Deutsche Bahn“, erklärt Geschäftsführer Klaus Ziegler.

Crowdinvesting: Ab 100 Euro und jetzt mit 5,5 Prozent Zinsen

Für weiteres Wachstum hat Sycube jetzt auf der Plattform Conda eine Crowdinvesting-Kampagne gestartet. Eine Beteiligung ist ab 100 Euro möglich. Wer bis 27. August investiert, erhält dank Early-Bird-Bonus 5,5 Prozent Zinsen statt 4,5 Prozent.

Die Fundingschwelle liegt bei 50.000 Euro - Ziel sind 500.000 Euro.

Wir brauchen mehr Schlagkraft am Markt und möchten mit dem Geld aus Crowdinvesting die Marktbearbeitung beschleunigen“, so Ziegler.

Posten Sie Ihre Meinung