Befragung in Europa

Auch EU will Zuckerberg vorladen

Will möglichen Facebook-Einfluss auf Wahlen mit Wahlbehörden diskutieren.

EU-Justizkommissarin Vera Jourova hat nach  den Anhörungen von Mark Zuckerberg im US-Senat  auch ein solches Hearing in Europa gefordert. "Ich hätte viele andere Fragen an ihn gehabt", sagte Jourova in Brüssel. Der Facebook-Chef sollte auch europäischen Gesetzgebern die Möglichkeit zu einer Aussprache geben. Es sei angemessen, ihn ins EU-Parlament einzuladen.

>>>Nachlesen:  Zuckerberg: "Meine Daten auch geklaut"

Drei Anliegen

Facebook beschäftige die EU-Kommission derzeit in dreifacher Hinsicht, sagte Jourova. Der Datenskandal um Cambridge Analytica dürfe sich in keinem EU-Land wiederholen. Die neue Datenschutz-Grundverordnung der EU werde diesbezüglich funktionieren, zeigte sich die EU-Kommissarin überzeugt.

>>>Nachlesen:  Eine Aussage könnte Zuckerberg bereuen

Weitere Aspekte des Facebook-Skandals seien "Fake News" und die Einmischung in Wahlen durch Facebook-Kampagnen. Diesbezüglich müsse die EU-Kommission noch mehr wissen. Sie wolle am 25. April mit Vertretern der Wahlkommissionen der EU-Staaten in Brüssel im Vorfeld der nächsten Europawahlen 2019 diskutieren, ob die EU-Staaten rechtlich ausgestattet seien, um mit dem Problem der Wahlmanipulation auch umgehen zu können. "Das ist eine neue Situation", sagte Jourova.

>>>Nachlesen:  2,7 Mio. Facebook-User in EU betroffen

>>>Nachlesen:  Sind Sie vom Facebook-Skandal betroffen?

>>>Nachlesen:  Facebook schützt User nur in EU besser

Posten Sie Ihre Meinung

Durch die Verwendung dieser Website stimmen Sie dem Einsatz von Cookies zu.