Laut Intel-Chef

Chip-Lücke: Schaden deutlich eingegrenzt

Bald sollen für 90 Prozent der Intel-Produkte Updates verfügbar sein.

Die Auswirkungen der massiven Sicherheitslücke in Computer-Prozessoren sind Intel-Chef Brian Krzanich (Bild) zufolge durch eine "bemerkenswerte" Zusammenarbeit in der Technologiebranche eingegrenzt worden. Bisher deute nichts darauf hin, dass es durch die Schwachstellen zu Datenverlust gekommen sei, sagte Krzanich am Rande der Consumer Electronic Show (CES) in Las Vegas (9. bis 12. Jänner).

"Wir arbeiten unermüdlich, um sicherzustellen, dass das so bleibt", fügte der Chef des US-Chipherstellers hinzu. In den kommenden Tagen sollen Krzanich zufolge für 90 Prozent der Intel-Produkte Updates verfügbar sein, für die restlichen bis Ende Jänner. Er rief alle Computer-Nutzer auf, Updates so schnell wie möglich zu installieren.

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Nutzer sollten Updatdes unbedingt installieren

Nach Bekanntwerden der Sicherheitslücke am vergangenen Mittwoch hatten zahlreiche Experten den Nutzern zum Installieren von Updates geraten. Sicherheitspatches für Betriebssysteme und insbesondere Internetbrowser sollten eingespielt werden, sobald die Hersteller diese zur Verfügung stellten, erklärte die Behörde.

Zuvor hatten Sicherheitsexperten mitgeteilt, dass zahlreiche Prozessoren von Intel sowie auch Chips der Hersteller AMD und ARM von der Schwachstelle betroffen seien. Dadurch sei es potenziell möglich, "sensible Informationen" wie etwa Passwörter, Verschlüsselungen oder Daten aus Programmen auszulesen. Intel erklärte daraufhin, es arbeite gemeinsam mit AMD und ARM daran, einen "industrieweiten Ansatz" zur schnellen und konstruktiven Lösung des Problems zu entwickeln.

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Probleme dürften länger andauern

Sicherheitsexperten befürchten indes, dass trotz der Updates noch längere Zeit verwundbare Systeme im Umlauf sein könnten - etwa weil nicht alle Rechner oder Smartphones mit aktuellen Betriebssystem-Versionen ausgestattet seien.

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