Neues Hightech-Gadget

iPhone-Nachfolger: Apples nächstes großes Ding

US-Konzern bereitet sich mit Innovation auf die "Nach-Smartphone-Ära" vor.

Das iPhone ist nach wie vor die ganz große Cashcow von Apple . Das Smartphone hat den US-Konzern seit seinem Start vor 10 Jahren zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht. Und auch dem für Herbst erwarteten iPhone 8 prognostizieren Analysten wieder einen riesigen Erfolg voraus. Doch wie die allgemeinen Smartphone-Verkaufszahlen zeigen, hat der Boom der Geräte mittlerweile seinen Zenit erreicht. Eigentlich gibt es nur mehr in Schwellenländern (bei den günstigen Smartphones) echte Zuwächse. In dieser Preisklasse ist Apple aber gar nicht vertreten. Kein Wunder, dass die Entwickler bereits am „nächsten großen Ding“ tüfteln. Und dabei sind sie in bester Gesellschaft. Denn auch weitere IT-Riesen wie Google, Facebook und Microsoft rüsten sich bereits für die Nach-Smartphone-Ära .

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Datenbrille als Smartphone-Killer?

Wie Business Insider berichtet, setzen sie dabei vor allem auf Augmented Reality (AR). Hier hat Apple mit dem ARKit für iOS 11 zuletzt gezeigt, was heute bereits möglich ist. Derzeit kommt die Software noch am iPhone zum Einsatz. Doch in einigen Jahren werde das anders sein. Laut dem Bericht bereitet sich der US-Konzern langsam, aber sicher auf den „Tod des iPhones“ vor. Als aktuell aussichtsreichstes Nachfolgegerät wird dabei die Datenbrille gehandelt. Google war mit Glass noch etwas zu früh dran. Dennoch arbeitet der Konzern - genau wie Microsoft ( HoloLens ) und Facebook ( Oculus ) - nach wie vor an praxistauglichen Modellen . Und wie diverse Berichte aus der Vergangenheit zeigen, dürfte auch Apple bereits voll auf diesen Zug aufgesprungen sein .

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Würde viele Geräte obsolet machen

Die Datenbrille wird auch deshalb als nächstes großes Trend-Gadget gesehen, weil es die Vorteile von aktuellen Geräten bündelt. Statt mehrere Produkte mit Displays (PC, Smartphone, Tablet, Smartwatch etc.) zu benutzen, würde man damit in Zukunft nur noch ein Gerät brauchen. Alle nötigen Informationen (Webseiten, Navi-Anweisungen, Gesprächspartner etc.) könnten direkt in das Sichtfeld des Nutzers eingeblendet werden. Egal, ob er dabei unterwegs ist, im Büro sitzt oder im Wohnzimmer relaxt. Dank Sprachbedienung und immer besser funktionierenden digitalen Assistenten braucht man künftig wohl auch keine Eingabegeräte zur Bedienung mehr. Darüber hinaus gibt es derzeit auch große Fortschritte bei der Akkutechnologie. In einigen Jahren dürfte es somit möglich sein, dass eine Datenbrille mit einer Akkuladung mehrere Tage auskommt. Dank totaler Vernetzung wäre man mit dem Gadget auch immer online und könnte es zum Telefonieren verwenden. Wie Apples Datenbrille aussehen wird, ist noch völlig unklar. Um ein Erfolg zu werden, muss sie aber sicherlich dezent aussehen, komfortabel zu tragen sein und trotzdem als hip angesehen werden. Möglicherweise kommen mehrere Designs in den Handel, um möglichst viele Zielgruppen anzusprechen.

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Fazit

Ob die Datenbrillen das Smartphone in absehbarer Zeit tatsächlich in Rente schicken, bleibt freilich abzuwarten. Doch der technische Fortschritt und die oben erwähnten Vorteile sprechen klar dafür. Die ersten brauchbaren Hightech-Brillen könnten bereits 2020 starten. Apple dürfte von Anfang an mit dabei sein. Doch wie bei allen Innovationen könnten die ersten Geräte ziemlich teuer werden. Bis sie auf ein massentaugliches Preisniveau kommen, dürfte es dann noch einmal zwei bis drei Jahre länger dauern. Positiv ist, dass mehrere Unternehmen an Datenbrillen arbeiten. So ist für einen starken Konkurrenzkampf gesorgt.

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