Gut, aber teuer

GoPro greift mit der Hero 6 Black an

Actionkamera-Spezialist hat sein neues Flaggschiff enthüllt.

GoPro hat seine neue Actioncam-Generation vorgestellt. Als neues Flaggschiff dient dabei die Hero 6 Black. Sie unterscheidet sich optisch zwar kaum von ihrem direkten Vorgänger ( Hero 5 ), im nahezu unveränderten Gehäuse stecken aber zahlreiche Neuerungen.

© GoPro

Neuer Bildprozessor

Herzstück der Hero 6 Black ist ein neuer Bildprozessor (G1), den GoPro erstmals selbst entwickelt hat und der eine deutlich bessere Performance bietet. Mit der Actioncam können nun Videos in 4K-Auflösung bei 60 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden – bei Full-HD sind es sogar 240 Bilder pro Sekunde. Damit ist bei Zeitlupenvideos eine 10-fache Verlangsamung möglich. Darüber hinaus soll der G1 die Bildstabilisierung verbessern. Der neue Prozessor unterstützt den Nutzer auch bei der automatischen Erstellung von Highlight-Videos. Dafür analysiert der Chip die Aufnahmen sowie die Sensor-Daten (GPS, Beschleunigungs- und Gyro-Sensor) und wählt die spektakulärsten Szenen eigenständig aus. Diese werden über die kostenlose App QuikStories (Android und iOS) automatisch zu einem Clip zusammengeführt, den man anschließend via Social Media mit Freunden teilen kann.

3-fach Zoom und flottere WLAN-Übertragung

Eine weitere wichtige Verbesserung betrifft die Übertragung von Daten per WLAN. Diese soll dank Unterstützung des 5-GHz-Bandes bei der Hero 6 Black dreimal schneller vonstattengehen, als das bei der Hero 5 der Fall war. Der integrierte 3-fach-Zoom lässt sich über den Touchscreen steuern.

© GoPro

Preis

Bekannte GoPro-Features wie enorme Robustheit (bis zu 10 Meter wasserdicht) sind natürlich ebenfalls mit an Bord. Zudem ist die Hero 6 Black mit dem gesamten aktuellen GoPro-Zubehör – inklusive der Karma-Drohne – kompatibel. Der Hersteller lässt sich sein neues Flaggschiff ordentlich bezahlen. Die Hero Black ist ab sofort um 570 Euro zu haben.

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