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Peinlicher "Vorführeffekt"

iPhone X: Top-Feature versagte bei Präsentation

Gesichtserkennung scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein.

Apple hat am Dienstagabend mit der der Präsentation des iPhone X , den iPhone-8-Modellen , der Apple Watch 3 und dem Apple TV mit 4K-Auflösung ein echtes Neuheitenfeuerwerk gezündet. Absolutes Highlight war natürlich das neue Top-iPhone, das der US-Konzern zum 10-jährigen Jubiläum entwickelt hat. Dieses bietet zahlreiche Neuerungen ist mit einem ab-Preis von 1.149 Euro aber auch richtig teuer. Größte Neuerung neben dem 5,8 Zoll großen OLED-Display, das fast die gesamte Front einnimmt, ist die 3D-Gesichtserkennung namens Face ID. Sie kommt statt dem Fingerabdrucksensor (Touch ID) zum Einsatz und stellte laut Apple die größte Herausforderung dar. Und tatsächlich ist der Aufwand für diese Technologie (siehe unten) enorm. Doch bei der Präsentation schlug dann der gefürchtete Vorführeffekt zu.

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"Face ID" versagte mehrmals

Als Apple-Manager Craig Federighi erstmals vor den rund 1.000 anwesenden Medienvertreter vorführte, funktionierte Face ID nicht. Das Gesicht von Federighi wurde nicht erkannt, und das iPhone X entsperrte sich nicht. Insgesamt versuchte er es dreimal vergebens. Erst, als er das Back-up-Modell verwendete, funktionierte Face ID einwandfrei. Das kann man durchaus als peinlichen Zwischenfall bezeichnen. Auf sozialen Netzwerken machte die Panne natürlich gleich die Runde:

So funktioniert "Face ID"

Die Gesichtserkennung ersetzt den Fingerabdruck-Scanner nicht nur zur Entsperrung der Telefone, sondern unter anderem auch für das Bezahlsystem Apple Pay und bei Drittanbieter-Apps, die bereits auf Touch ID setzen. Die Technologie für die Gesichtserkennung "Face ID" funktioniert mit einer Infrarotkamera und einer Tiefenerkennung. Verschiedene Sensoren erstellen in kürzester Zeit ein 3D-Modell des Gesichts des jeweiligen Nutzers vor der Kamera. Dadurch soll verhindert werden, dass sich das iPhone X über ein vorgehaltenes Foto oder ein Video des Besitzers entsperren lässt. Dort würden die Tiefen fehlen.

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Laut Apple sicherer als Touch ID

Haare, Brillen, Kopfbedeckungen und Dunkelheit verursachen bei dieser Technologie keine Probleme. Ein gewachsener Bart stört die Identifizierung nicht. Die Chance, dass eine fremde Person das Gerät entsperren kann, soll bei 1 zu 1.000.000 liegen. Beim Fingerabdruck-Sensor liegt die Chance laut Apple bei 1 zu 50.000. Die erfassten Daten bleiben auf dem Gerät selbst.

Bleibt zu hoffen, dass es sich bei der Panne tatsächlich nur um einen Vorführeffekt gehandelt hat. Bis das iPhone X am 3. November in den Handel kommt, wird Apple jedenfalls alles daran setzen, dass die Gesichtserkennung einwandfrei funktioniert.

© Reuters

Apple Herbst-Keynote

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