Sprechender Assistent

Auch Lenovo bringt smarten Lautsprecher

Ähnlich wie Amazon Echo, Google Home und Microsoft Cortana.

Lenovo startet jetzt seine groß angekündigte Offfensive im Feld der Künstlichen Intelligenz (KI) . Konkret steigt der weltgrößte PC-Hersteller ins Geschäft mit digitalen Assistenten für den Haushalt ein und arbeitet dabei mit Amazon zusammen. Kurz vor Beginn der Technik-Messe CES in Las Vegas stellte der chinesische Konzern seinen vernetzten Lautsprecher "Smart Assistant" vor (im Bild links). Ähnlich wie Amazons Modell " Echo " ist es ein schmaler Zylinder mit der Assistenz-Software "Alexa" als Herzstück.

Die digitalen Assistenten können Fragen von Nutzern beantworten und erfüllen auf Sprachbefehl kleine Aufgaben wie etwas das einzuschalten, die Einkaufsliste zu ergänzen oder ein Taxi zu rufen. In dem zukunftsträchtigen Markt zeichnet sich ein erbitterter Wettstreit der Plattformen großer US-Konzerne ab: Alexa von Amazon, Siri von Apple, der Assistant von Google sowie Cortana von Microsoft.

Ähnliche Konkurrenzprodukte

Mit dem Lenovo-Lautsprecher integriert Amazon seine Assistenten-Plattform nun erstmals in Geräten eines anderen großen Herstellers. Google will seinen Home Assistant mit der Zeit auch anderen Geräteanbietern verfügbar machen, brachte aber erst vor kurzem sein eigenes "Echo"-Konkurrenzgerät "Home" auf den Markt. Microsoft hat ebenfalls bereits den Start eines "Cortana"-Lautsprechers von Harman angekündigt.

Lenovo-Chef Yang Yuanking hatte bereits vor einigen Monaten angekündigt, dass der Konzern smarte Geräte für den Haushalt bauen und dabei verschiedene Plattformen unterstützen wolle.

Eigener Speicher

Abgerundet wird das neue Smart Home Angebot durch Lenovo Smart Storage (im Bild rechts). Smart Storage bietet einen 6 TB großen digitalen Speicher, Dual-Band Wireless Access und die Möglichkeit mehrere Geräte automatisch zu synchronisieren. Mit dem Ziel entwickelt, Nutzern einen sicheren und Peer-to-Peer Zugriff auf gespeicherte Medien wie Fotos, Musik und Dokumente zu ermöglichen, soll das Gerät schnellen Zugriff auf Daten und Dateien bieten. Darüber hinaus soll die integrierte Software zur Gesichtserkennung eine vollständige Foto-Bibliothek zuverlässig anhand von Personen und Gesichtern organisieren können.

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