Erste eSIM in Österreich

Ende der SIM-Karte bei uns eingeläutet

Nun wird das Ende der klassischen SIM-Karte auch bei uns eingeläutet.

Angekündigt wurden die eSIMs , also fix in mobilen Geräten (Smartwatch, Smartphone, Tablet, etc.) verbaute SIM-Karten, schon vor einigen Jahren. Bis zum Start hat es dann aber doch etwas länger gedauert. Doch nun ist es auch in Österreich soweit: Die Huawei Watch 2 , die bereits in der 4G-SIM-Variante mit SIM-Karten-Slot und Bluetooth-Version verfügbar ist, kommt ab Oktober nun auch mit fest eingebauter SIM-Karte in den Handel. Damit wird auch hierzulande der Abschied von der klassischen SIM-Karte eingeläutet. Bis es nur mehr Geräte mit eSIMs gibt, werden aber noch einige Jahre vergehen.

© Huawei

Zwei Varianten

Konkret ist Huaweis neue Fitness-Smartwatch mit fest eingebauter SIM-Karte bei„3“ erhältlich. Die benötigten SIM-Daten werden bei der eSIM-Variante via QR Code vom Mobilfunkbetreiber direkt auf die Uhr geladen. Die eSIM-Version wird es in der Farbvariante Carbon Black geben und ist ab Oktober 2017 bei „3“ erhältlich.

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Was bringt eine eSIM?

Dank der fest eingebauten SIM-Karte können mobile Geräte auch ohne Synchronisation mit dem Smartphone genutzt werden, sind wasserfest und können kompakter gebaut werden. Kunden erhalten durch den Wegfall des SIM-Karten-Tausches zudem mehr Komfort im Umgang mit mehreren Geräten. Smartphone Hersteller wie Apple oder Samsung plädieren schon länger für den Einsatz von eSIMs. Sie versprechen sich dadurch mehr Gestaltungsmöglichkeiten beim Design, eine kompaktere Bauweise sowie eine verbesserte Robustheit aufgrund des Entfalls des Slots.

Außerdem können Nutzer mit einer eSIM ohne Aufwand zwischen verschiedenen Mobilfunkbetreibern wechseln. Statt einer neuen Chip-Karte ist dafür nur noch ein Computersignal des Betreibers nötig. Die Technologie kann nach Meinung von Experten das bisherige Verhältnis zwischen Netzanbietern und Kunden grundlegend ändern, da Nutzer sich jederzeit ins jeweils günstigste oder stärkste Handynetz einwählen können. In einem weiteren Schritt könnte das Smartphone den Wechsel automatisch im Hintergrund erledigen, ohne dass der Besitzer davon etwas mitbekommt.

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