Mit Quantum-Dot-Technik

Philips bringt neue 4K-Top-Fernseher

Die neue 8000er-Serie ist deutlich günstiger als die OLED-Flaggschiffe.

Mit der 9000er-Serie hat Philips bereits bewiesen, dass die Firma in der Lage ist, hervorragende OLED-Fernseher zu bauen. Doch die Technologie ist nach wie vor ziemlich teuer. Samsung setzt deshalb auf QLED-Geräte, die bei ähnlicher Bildqualität günstiger sind. Nun bringt auch Philips eine neue UHD-TV-Geräte-Serie (8000er) auf den Markt, die auf die Quantum-Dot-Technologie setzt. Die beiden edel designten Newcomer 55PUS8602 (55 Zoll) und 65PUS8602 (65 Zoll) inklusive „schwebender“ Soundbar kommen im Oktober bzw. November in den Handel.

Was können Quantum Dots?

Quantum Dots (QDs) sind Kristalle in Nano-Größe und 1/10.000 kleiner als die Breite eines menschlichen Haares. Sie sind zwar winzig, besitzen aber bemerkenswerte Eigenschaften, wenn es um die Absorption und Wiedergabe von Licht geht. Werden QDs von weißem Licht bestrahlt, geben sie je nach Größe Licht in einer bestimmten Farbe wieder – rot, grün oder blau. Das macht sich auch Philips zunutze. Hier verstärkt das zusätzliche Licht der QDs die Gesamthelligkeit des Bildschirms, erhöht gleichzeitig die Farbsättigung und erweitert den Blickwinkel des Bildschirms. Durch den Einsatz dieser Technologie, konnte Philips die Lichtleistung des "8602" auf 1.100 Nits steigern und auch das Color Gamut auf 98 Prozent DCI-P3 erweitern. Auf diese Weise übertrifft der neue 8602-Fernseher sogar die für die UHD Premium-Zertifizierung und den HDR Perfect-Status verlangten Werte.

© Philips

Zusätzliche Engine

Allerdings erfordert ein hervorragendes TV-Bild mehr als nur helle Bilder und gute Farben. Deshalb hat Philips zusätzlich die sogenannte „P5 Perfect Picture Processing Engine“ entwickelt. Diese bearbeitet fünf verschiedene Bereiche der Bildqualität gleichzeitig und verfügt über die notwendige Rechenkapazität, um diese Datenmengen insbesondere von 4K-/UHD-Inhalten zu bewältigen. P5 analysiert, separiert und bearbeitet die Bilddaten gemäß der fünf bestimmenden Variablen von Bildqualität: Qualität der Bildquelle, Schärfe, Farbe, Kontrast und Bewegung. Das soll für eine beeindruckende Darstellungsqualität sorgen.

Ambilight und Android TV

Bei den neuen Geräten kombiniert Philips sein bewährtes Ambilight mit der Quantum Dot Technologie. Hier macht sich vor allem der extrem schlanke Rahmen, der eine fast nahtlose Verbindung des Bildschirms mit dem Lichtschein des Ambilights herstellt, positiv bemerkbar. Smart-TV-Funktionen dürfen bei einem modernen TV-Gerät heutzutage nicht mehr fehlen. Hier setzt Philips auf einen schnellen 4-Kern-Prozessor und das Google-Betriebssystem Android TV. Über den Fernseher ist somit der Zugriff auf alle TV-orientierten Apps, Services und Inhalte des Google Play Stores möglich. Darüber hinaus steht auch das bekannte Philips Smart TV-Angebot zur Verfügung. Die Bedienung erfolgt entweder über die Fernbedienung mit QWERTY-Tastatur oder Spracherkennung.

© Philips

Verfügbarkeit und Preis

Der 55PUS8602 und der 65PUS8602 werden voraussichtlich ab Oktober bzw. November zu Preisen von 1.999 Euro bzw. 3.199 Euro verfügbar sein. Damit sind sie zwar nicht billig, aber noch immer deutlich günstiger als vergleichbare OLED-Fernseher.

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