Review

Doom VFR: Höllisch guter Trip in VR

Der Shooter-Klassiker „Doom“ im neuen VR-Gewand beeindruckt im games24 Test.

Bethesda und id Software beweisen ein weiteres Mal wie effektiv und anpassungsfähig ihre Spiele-Engine ist. Nach der Nintendo Switch gibt es nun seit 1. Dezember den Höllen-Shooter „Doom“ auch für PSVR und HTC Vive.

Erstes vollwertiges VR-Shooter-Game
„DOOM VFR“ ist keine einfache Portierung, sondern erzählt eine eigenständige Geschichte. Ihr kontrolliert also keinen Marine, sondern einen Wissenschaftler. An der eigentlich Prämisse ändert sich nichts: Wir erwachen in einem ähnlichem Labor, wie zu Beginn des Originals. Die Umgebung wirkt merkwürdig vertraut und auch wenn die Story von der Vorlage abweicht, variiert „DOOM VFR“ kaum von der Version aus 2016. Nachdem wir uns durch das Labor geschossen haben, kämpfen wir uns durch eine Höhle mit allerlei Felsplattformen. Für einen VR-Titel ist die Grafik sehr beeindruckend und es gibt mehrere Arten von Steuerung.

© Bethesda

Doom in Matrix-Zeitlupe
Nachdem die Kontrolle über den Charakter in Skyrim VR viel zu wünschen übrig ließ, wird man bei DOOM VFR angenehm überrascht. Je nach Vorliebe ist es möglich mit Dualshock, PS-Move oder dem Aim Controller zu spielen. Die Action ist nicht mehr so fanatisch wie im Original, um es für VR anzupassen. Der Held kann nicht mehr springen, dafür würde aber ein Teleportsystem integriert. Wird dieses aktiviert läuft alles in Zeitlupe ab, was zu vielen neuen Möglichkeiten und einem erfreulich neuen Kampfstil führt. Matrix meets Doom.

© Bethesda

Mit Dämonen im Nahkampf
Anstatt die Dämonen im Nahkampf mit beeindruckenden Animationen zu vernichten, kann man mit einem explosiven Effekt durch sie hindurchteleportieren. Die Angriffsmuster der Gegner sind im Gegensatz zu Doom 2016 stark vereinfacht, um sie an das VR-Setting anzupassen, wodurch es wieder, vor allem in der zweiten Hälfte, zu einer Herausforderung wird.

© Bethesda

Fazit
DOOM VFR ist ein vergleichsweise beeindruckendes Erlebnis in der virtuellen Realität, das nicht nur für Fans der Reihe empfehlenswert ist. Schöne Grafik und eine gut angepasste Steuerung machen die 4-6 Stunden lange Monsterjagd zu einer frischen, neuen Erfahrung, die einem lange und lebhaft in Erinnerung bleibt.


Anmerkung: Später soll auch die Oculus Rift die Ehre eines Doom-VR-Ablegers erhalten. Das kann jedoch noch einige Zeit dauern, denn nach einem Rechtsstreit ist die Beziehung zwischen den beiden Firmen etwas angespannt.

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