PewDiePie’s VS. Sean Vanaman

Firewatch-Macher im YouTuber Shitstorm

Die Wogen in der Gamer-Community gehen hoch. Auslöser ist wieder einmal Youtuber PewDiePie.

Der schwedische YouTuber, Felix Arvid Ulf Kjellberg (aka PewDiePie) gehört zu den erfolgreichsten Game-Streamern weltweit. Was viele seiner Fans schätzen, ist seine direkte und humorvolle Art mit der er über Games berichtet. Doch nun bereits zum zweiten Male hat PewDiePie einen Shitsorm ausgelöst, der die gesamte Gaming-Community in Aufsehen versetzt.

Alles begann mit dem N*Wort
In einem seiner Live-Online-Spiele rutschte dem Schweden im Eifer des Gefechts eine rassistische Bemerkung gegenüber einem Mitspieler heraus, den er als „Nigger“ beschimpfte. Ohne sich zu entschuldigen, spielte er aber einfach weiter. Augenscheinlich wird PewDiePie’s fehlende Sensibilität im Umgang mit Rassismus und Vorurteilen wenn man sich einen ähnlichen Vorfall aus dem Februar diesen Jahres erinnert, wo er bereits einmal antisemitische Inhalte (Foto mit Afrikanern, die ein Schild mit der Aufschrift „Töte alle Juden!“ hochhielten) auf gewohnt humorvolle Weise präsentierte. Das Ende seiner Unterstützung durch den Disney-Konzern war das Resultat.

Firewatch-Macher löste Alarm aus
Nachdem PewDiePie’s rassistischer Ausrutscher auch bei dem erfolgreichen Indie-Game Macher, Sean Vanaman sauer aufstieß, entschied sich sein Studio sämtliche YouTube-Videos von PewDiePie mit deren Spiel als Inhalt - sperren zu lassen. Ein Umstand, der von PewDiePie-Fans als komplett überzogen gewertet wurde und dazu führte, dass ebendiese Fans des umtriebigen YouTuber begannen, die Spielrezessionen von Sean Vanamans Spiel (Firewatch) auf Steam mit schlechten Bewertungen zu manipulieren.

Waffenstillstand und Entschuldigungen
Mittlerweile haben sich beide Seiten entschuldigt, und versuchen ihre jeweilige Community wieder einzufangen. Was bleibt ist ein großer Haufen Honigkuchen, der wohl von beiden Seiten abwendbar gewesen wäre. Entgegen der landläufigen Behauptung, dass jeder doch wüsste, dass PewDiePie es nicht ernst meine und doch gar kein böser Rassist ist – sei dessen Vorbildwirkung, die er weltweit für viele junge Menschen innehat, vor Augen geführt.



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