Aspern Seestadt Nord

Nächste Etappe beginnt

Bundesverwaltungsgericht gibt grünes Licht für UVP-Bescheid für Straßen- und Städtebau nördlich des Sees. Den Anfang wird das Quartier „Am Seebogen“ machen.

In aspern Die Seestadt Wiens fällt demnächst der Startschuss für die nächste Entwicklungsetappe. Mit der Bestätigung des UVP-Bescheids für den Straßen- und Städtebau im Norden durch das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) werden im nächsten Schritt die Vorbereitungen zum Bau des vielfältigen Quartiers „Am Seebogen“ beginnen.

„Diese Entscheidung bestätigt das hohe Niveau unserer Planungen. Im Namen der, für die Realisierung der Seestadt zuständigen Entwicklungsgesellschaft möchte ich mich daher sowohl bei den für die Umweltverträglichkeitserklärung zuständigen Kolleginnen und Kollegen als auch bei allen beteiligten Planerinnen und Planern für die ausgezeichnete Arbeit bedanken. Auch der Bescheid, den die Behörde letztlich dem Städtebau und der Straßenplanung ausstellte, war so klar ausgestaltet, dass wir nun ein perfektes Fundament für die weitere Umsetzung haben“, so der für Planung und Bau zuständige Vorstand der Wien 3420 aspern Development AG Heinrich Kugler.

Nachhaltigkeit und Effizienz haben in der Entwicklung der Seestadt höchste Priorität. Die Entwicklungsgesellschaft versteht die Umweltverträglichkeitsprüfung als Gütezeichen für ihren Anspruch der intelligenten und umweltschonenden Stadtplanung. Im UVP-Bescheid sind verbindliche Vorgaben definiert, die zur strengen Qualitätssicherung beitragen und Investitionssicherheit bringen: Mögliche Auswirkungen auf die Umwelt werden schon vor der Umsetzung nach bestem Wissen und Gewissen geprüft. So können beispielsweise InvestorInnen sämtliche Informationen über ihr Grundstück sowie über die umliegenden Projekte abrufen.

Als erste Etappe im Norden werden die Entwicklungsgesellschaft und die für den Straßenbau zuständige MA 28 das Quartier „Am Seebogen“ in Angriff nehmen. Auf über 200.000 m² Bruttogrundfläche wird es ein Viertel mit Charakter und einem spannenden Nutzungsmix für 2.500 Seestädterinnen und Seestädter.

Das Quartier „Am Seebogen“: Vielfalt und Inspiration für die IBA_Wien 2022

Kein anderes neu entstehendes Wohnquartier in Wien bietet eine so hohe Nutzungsvielfalt zusätzlich zum Wohnen wie das Quartier „Am Seebogen": Ein Gewerbehof, ein Supermarkt und mehr als zehn Geschäftslokale bringen wirtschaftliche Impulse ins Grätzl.

Ein zweiter Bildungscampus, eine Bücherei, vier Kindergärten und zahlreiche Vereins- und Multifunktionsräume sorgen für beste soziale Infrastruktur und Lebendigkeit. Auch das interreligiöse Projekt „Campus der Religionen“ wird im Viertel entstehen.

Neben geförderten Miet- und Eigentumsobjekten entstehen am zentral gelegenen Quartierspark auch freifinanzierte Eigentumswohnungen. Ein Bauplatz mit 90 Wohneinheiten ist für das Erfolgsmodell der asperner Baugruppen reserviert. Dieses Bauherrenmodell ermöglicht ein hohes Maß an Selbstbestimmung, individuelle Wohnqualität und gemeinschaftliches Leben und Arbeiten.

Die ganze Vielfalt modernen Arbeitens zeigt sich auf mehr als 5.000 m² Büronutzfläche mit Microbüros, Arbeitsateliers, Co-Working-Spaces, bis hin zu gemischten Wohn- und Arbeitsmaisonetten und extra zur Wohnung zumietbaren Arbeitsräumen.

Die Verbindung von Wohnen und Arbeiten macht das Quartier zum idealen Projektgebiet für die IBA_Wien, die sich in der Seestadt bis zur endgültigen Präsentation der internationalen Bauausstellung 2022 mit Strategien für neues soziales Wohnen befasst.

Mehrere Seestadt-Projekte haben IBA-Kandidaten-Status – vom „Forum am Seebogen“, einem innovativen nutzungsoffenen Stadthaus in System- und Modulbauweise, über den GRÜNDER-INNEN-HOF bis hin zu kolok:as, bei dem es um Zusammenarbeit und -leben von Alt und Jung geht.

„Für das Seestadt-Team ist die UVP für den Norden des Stadtteils ein wichtiger Meilenstein. Wir wollen im Herbst mit den ersten Ausschreibungen starten, um im Frühjahr 2019 mit dem Hochbau für das Quartier „Am Seebogen“ mit einem Investitionsvolumen von über 400 Millionen Euro beginnen zu können“, skizziert Heinrich Kugler die nächsten Schritte in der Entwicklung des neuen Stadtteils.

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