Knapp eine Million besuchen einen Ball

Ball-Saison der Rekorde

Der Hype um Bälle nimmt auch heuer nicht ab. Die meisten sind seit Monaten ausverkauft.

Ganz Österreich im Dreivierteltakt – die Ballsaison 2017

2018 bricht Rekorde. Heute wieder ein absolutes Highlight: Der Jägerball in der Wiener Hofburg.

  • Ausverkauft. Mehr als 5.000 Gäste werden erwartet. Die Tickets sind seit Monaten ausverkauft (145 Euro/Stück) – wie bei vielen Bällen.
  • Rekordumsatz. Experten schätzen den Umsatz für alle Events Österreichs in der Ballsaison (Kernzeit: Mitte November bis Mitte Februar) auf 270 Millionen Euro – so viel wie niemals zuvor.
  • Mehr Ausgaben. Eine Studie der Wirtschaftskammer Wien zeigt die Details: Jeder Gast gibt im Durchschnitt 275 Euro für den Abend aus. Es profitieren nicht nur die Ballorganisatoren. Auch Tanzschulen, Friseure, Taxler und Bekleidungs-Shops verzeichnen Umsatzsteigerungen.
  • 8 Millionen mehr. Insgesamt macht das für die Bundeshauptstadt 139 Millionen Euro aus – um acht Millionen mehr als im Vorjahr.
  • Besucherrekord. 505.000 Besucher sollen es heuer alleine in Wien werden. Fast doppelt so viele in ganz Österreich.
  • Opernball. In genau 10 Tagen heißt es bei der berühmtesten Tanzveranstaltung „Alles Walzer!“ 5.150 Gäste haben Tickets.
  • Traumquoten. Der Opernball wird weltweit übertragen. Alleine in Österreich haben im Schnitt 1,45 Millionen zugesehen.

35 Prozent nutzen Bälle für Business-Kontakte

Mittlerweile sind die Motive für einen Ballbesuch erforscht (von der Wirtschaftskammer): 80% wollen einfach einen schönen Abend mit dem Partner verbringen. 35% wollen aber im Rahmen des Events Geschäftspartner treffen.

In Salzburg jagt jetzt ein Ballhighlight das andere

2.500 Bergfexe waren der Einladung der „Edelweißer“ gefolgt. Unter ihnen: Neo-Bürgermeister Harry Preuner (ÖVP) mit Frau Alexandra. „Wir kommen im Laufe der Tanzsaison immer mehr in Übung“, sagt er. Im Ballfieber auch Landeschef Wilfried Haslauer (ÖVP) und Frau Christina: ÖVP-Ball und Offiziersball waren klarerweise Pflicht. Erstaunlich: Marko Feingold, Chef der Israelitischen Kultusgemeinde, immerhin 104 Jahre, schaute bei letzterem auch vorbei. Und es geht weiter Schlag auf Schlag: Am 10. Februar geht im Kongresshaus der Rot-Kreuz-Ball über die Bühne, einer der bestbesuchten Bälle des Landes und davor, am 9. Feber, das eigentliche Highlight der Ballsaison: das Wüdara-Gschnas. Heuriges Motto: Wüd Wüd West.

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