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Bei Special Olympics

Bombendrohung galt Helene Fischer

Die Eröffnungszeremonie der Special Olympics hätte fast abgesagt werden müssen.

Schuld an der Aufregung um die vom ORF-Sportkanal übertragene Opening-Show Land der Berge, Land am Strome war ein bisher unbekannter Anrufer. Er hatte um 17.20 Uhr in holprigem Deutsch gedroht, dass eine Bombe im Planai-Stadion in Schladming hochgehen würde. Und zwar, wie der Mann extra betonte, „beim Auftritt von Helene Fischer“.

Eilends wurde daraufhin ein Krisenstab mit Innenminister Wolfgang Sobotka einberufen – immerhin waren 15.000 Menschen, darunter viele Prominente von Monacos Fürstin Charlène bis hin zu Bundespräsident Alexander Van der Bellen (siehe auch Nachbericht auf Seite 25), im Stadion.

Enttäuschter Fan?
Kurz überlegten Polizei und Veranstalter, die Show abzusagen. Doch dann entschied man sich dagegen: Immerhin hatte die Exekutive das Stadion schon vor dem ominösen Telefonat zwei Mal mit Polizeihunden durchsucht und nichts gefunden.

Auch ein dritter Rundgang nach der Drohung zeigte, dass kein konkreter Anschlag geplant war, sondern dass möglicherweise ein Fischer-Hasser oder enttäuschter Fan dahintersteckt.

Bombenalarm. Die steirische Kripo und das Landesverfassungsamt ermitteln. Und für die Abschlussveranstaltung der Special Olympics am 24. 3. in Graz wurden die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht.

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