Familientragödie

Ehefrau am Geburtstag umgebracht

Eine vermeintliche Musterehe endete in einer absoluten Katastrophe.

Nach außen schien ihr Glück perfekt: Sie eine erfolgreiche Bankerin, er IT-Spezialist. Finanziell abgesichert, traumhafte Dachterrassenwohnung in Wien-Wieden, netter Freundeskreis. Doch in Wahrheit kriselte es in der Ehe von Christian E. (47) und seiner Frau Karin schon länger. Während der Feier zu ihrem 45. Geburtstag packte er sie mit beiden Händen am Hals, wuchtete sie über die Brüstung der Terrasse und stieß sie in die Tiefe.
 
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Der Mordprozess gegen Christian E. startet diesen Montag. Verteidigt wird der Angeklagte von Top-Jurist Timo Gerersdorfer. Der sagt: „An diesem Tag hatte sich bei meinem Mandanten alles aufgestaut, er konnte einfach nicht mehr.“
 
Gerersdorfer deutet die massiven Probleme in der Ehe an. Karin E. galt als lebenslustig, ging gerne aus, trank gelegentlich, wurde aggressiv. Auf der anderen Seite fühlte sie sich von ihrem Mann vernachlässigt und verfiel in Depressionen. Nichts hasste sie mehr, als älter zu werden. Das war auch der Grund dafür, sich zu weigern, an ihrer eigenen Geburtstagsparty teilzunehmen. Der Mann ging mit dem gemeinsamen Kind allein zur Feier.
 
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Die Ehefrau ging auf ihren Mann los

Per SMS versuchte er, seine Frau doch noch zum Kommen zu überreden – ohne Erfolg. Schließlich fuhr er in die Wohnung zurück. Dort machte ihm seine Frau Vorhaltungen, beschimpfte ihn und warf ein Prosecco-Glas nach ihm. Christian E. verlor die Kontrolle und packte seine Frau am Hals. Als seine Frau tot war, fuhr er zurück zum Kind. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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