Enkelin (4) missbraucht?

Baby-Mord: Polizei sichert Sex-Spielzeug

Mädchen belastet Ex-Botschafter (69) – 
der aber behauptet: "Haben nur gekocht"

Es geht um den mittlerweile bekannten Fall einer Wiener Diplomatenfamilie: Wie berichtet, tötete eine 37-jährige gebürtige Philippinerin, die den Sohn eines schillernden Ex-Botschafters geheiratet hatte, im SMZ-Ost-Spital ihren acht Monate alten Sohn. Die Frau war mit ihren Kindern dorthin geflüchtet, weil ihr Schwiegervater und Opa die vierjährige Enkelin am Christtag in seiner Innenstadt-Wohnung in Wien missbraucht haben soll.

Mädchen wiederholte bei Polizei Anschuldigungen

Die Philippinerin und ihr Mann haben ein 24 Minuten langes Video als Beweis, das sie selbst aufgenommen haben und in dem die Tochter von ­einem „Mumu-Stab“ spricht, den man einführen kann, „er hat zwei Äpfel, und wenn Schokolade rauskommt, nimmt man ihn in den Mund“.

Daraufhin wurde der Großvater verhaftet, der alle Anschuldigungen von sich weist („Wir haben zusammen in der Küche Nugat-Palatschinken gemacht. Ich habe ihr nichts getan“).

Doch in einer ersten Befragung durch die Polizei wiederholte das Kind die Anschuldigungen. Die Polizei ­sicherte stabähnliche Gegenstände in der Wohnung des Opas, darunter Nudelwalker, Füllfeder, Handschiene. ­Außerdem wurden hier und an seinem Zweitwohnsitz im Salzkammergut Sexspielzeuge, Laptops und Handys beschlagnahmt. Warum die Schwiegertochter ihren Sohn tötete, ist ein Rätsel. Angeblich war sie in ihrer Jugend selbst Missbrauchsopfer. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung. (kor) 

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