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Nach Regenbogenparade

Schwuler Student aus Disco geprügelt

Ein Kuss auf der Tanzfläche ließ die Securitys in der Disco „Volksgarten“ ausrasten.

185.000 feierten Samstag die „Regenbogenparade“, so auch Max R. (20) und sein Freund Hayden (19). Ein Fest der Toleranz, bei dem Bundeskanzler Kern die Abschlussrede hielt.

„Wir sind danach in die Säulenhalle vom ‚Volksgarten‘ gegangen“, sagt Max. Auf der Tanzfläche küsste der Student seinen Freund: „Ganz normal, nicht provokant.“ Eine Security forderte ihn daraufhin auf: „Ihr müsst aufhören, sonst müsst ihr gehen.“ Max gab als Antwort: „Ich dachte nicht, dass ihr so homophob seid.“

Hinauswurf
Die Situation eskalierte. Max: „Es kamen zwei weitere Securitys. Sie zerrten mich durch den Klub. So gewaltsam, dass andere Gäste weggestoßen wurden und umkippten.“ Vor der Disco setzte es Faustschläge, auch ins Gesicht. Folge: Einlieferung ins Lorenz-Böhler-Spital, Gehirnerschütterung, Blutergüsse. Max R. erstattete Anzeige bei der Polizei.

Belästigung
Vom „Volksgarten“ heißt es dazu in einer ersten Stellungnahme: „Es gab einen Vorfall. Verheiratete Paare hatten sich über eine Gruppe junger Männer beschwert. Die Situation hat sich aufgeschaukelt. Die Burschen sind auch auf die Security losgegangen, die sich verteidigt haben.“

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