60 Einbrüche

Teenie-Bande verspielte Beute an Automaten

Die Multikulti-Gang verursachte Gesamtschaden von 160.000 Euro. Der Älteste ist flüchtig.

Geschnappt wurde die Bande schon im Februar in flagranti bei einem Coup in einem Supermarkt in der Märzstraße. Etliche Einvernahmen und Dutzende Abgleiche der Spuren mit anderen Tatorten in Wien ergaben schließlich, dass die 13- bis 19-Jährigen (ein Bulgare, ein Serbe, der jüngste ein Kroate, der älteste ein Afghane und drei Österreicher mit türkischen Wurzeln) seit Weihnachten 2016 bis Mitte Februar insgesamt 60 in Kleingewerbebetriebe eingebrochen sind.

Verfolgungsjagd
Ihr größter Coup Ende Jänner: der Diebstahl dreier Autos aus einer Werkstatt für eine nächtliche Spritztour durch Wien – wobei der 14-Jährige am Steuer eines BMW am Gürtel in Hernals nach einer Verfolgungsjagd durch die Polizei ertappt und gestoppt wurde. Der Bursche kam damals frei. Jetzt sitzt er aber, wie vier weiter Komplizen.

Nur der 19-Jährige ist flüchtig und der 13-Jährige noch nicht strafmündig. Die Bande verursachte einen Gesamtschaden von 160.000 Euro, der Wert des Diebesguts betrug etwa 110.000 Euro. Die Beute verspielten die Teenies an illegal aufgestellten Spielautomaten in diversen Lokalen. Darum kümmert sich jetzt die Finanzpolizei.

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