Ermittlungserfolg

15-Jährige vergewaltigt: Sex-Täter ausgeforscht

In den Asylunterkünften der Bezirksstadt wurden DNA-Abgleiche durchgeführt.

Dramatische Entwicklung im Fall einer in Tulln nahe eines Containerdorfs für Flüchtlinge vergewaltigten Schülerin (15): Wie ÖSTERREICH aus gut informierter Quelle erfuhr sind alle mutmaßlichen Täter namentlich bekannt. Bei dem Haupttäter soll es sich um einen Afghanen handeln, der bereits in Gewahrsam ist. Sein Komplize soll aus Somalia stammen. Ob der Afrikaner ebenfalls bereits verhaftet ist oder noch flüchtig ist, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar. Auch der dritte Mann ist bereits im Visier der Ermittler.

Polizeisprecher Johann Baumschlager will die Ereignisse nicht kommentieren, bestätigt aber, dass die Kollegen vor Ort eine Person derzeit überprüfen.

Keine Zuteilung mehr

FPÖ-Stadtparteiobmann Andreas Bors fordert einen Aufnahmestopp von (männlichen) Flüchtlingen in Tulln, wenn nicht sogar die Schließung aller Containerdörfer. Inzwischen hat die Stadt Tulln auf den Zwischenfall reagiert: Weil es sich bei den Tätern um Flüchtlinge handeln soll, werde die Zuteilung weiterer vorerst verweigert, teilte das Rathaus mit. Die Betreuung jener, die sich bereits in Tulln befinden und "an die hier geltenden Regeln und Gesetze halten", werde freilich fortgesetzt. Mehr dazu hier

Nach der Vergewaltigung einer 15-Jährigen in Tulln Ende April hat die Polizei am Dienstag einen Verdächtigen überprüft. Das Mädchen soll zweimal missbraucht worden sein. Insgesamt soll es drei Täter geben. Bei 59 Bewohnern von Asylunterkünften in der Bezirksstadt wurden DNA-Abgleiche durchgeführt, teilte Polizeisprecher Johann Baumschlager am Dienstag mit. Die Ermittlungen dauern an.

Weitere Erhebungen seien notwendig. Zu einer Reihenuntersuchung wie in Tulln sei es erstmals in Österreich gekommen, fügte der Sprecher hinzu.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

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