Jagd auf Täter mit Ziegenbart & Vokuhila

Bankräuber schafft Coup erst im zweiten Anlauf

Weil ein Kunde in die Bank-
Filiale kam, brach der Räuber den ersten Versuch ab.

Erst als die Kundschaft am Mittwoch das Geldinstitut in Grafenbach im Bezirk Neunkirchen wieder verlassen hatte, kam der Mann mit der albernen 1970er-Jahre-Verkleidung mit einem aufgeklebten, viel zu breiten Ziegenbart und einer Vokuhila-Perücke (vorne kurz, hinten lang) ein zweites Mal, um den Überfall im nächsten Anlauf durchzuziehen.

Warum er sich beim ersten Mal nicht getraut hat, den Coup auszuführen, sei dahingestellt. Doch möglicherweise hätte der Kunde ihn bei genauerer Betrachtung erkannt, weil der Täter, der breitesten Dialekt sprach, aus der Region, wenn nicht sogar aus demselben Ort stammt?

Dafür spricht auch, dass der mit einer schwarzen Pistole oder Pistolenattrappe bewaffnete Mann im grauen Kapuzensweater sich in der Umgebung der Bank sehr gut auskennen muss. Er flüchtete zu Fuß zur Motocrossstrecke von Grafenbach, wo sich seine Spur verliert. Vieles spricht dafür, dass er dort ein Bike abgestellt hatte und damit das Weite suchte. Der Bursche hinter der Maskerade ist laut Fahndern um die 25 Jahre alt und 1,80 Meter groß.

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