Weihnachtswunder

Spender retteten Familienvater (31)

Dank eines Stammzellenspenders kann der Beamte Weihnachten daheim feiern.

Dem bald zweifachen Familienvater Christoph Strenn (31), dessen Frau Katrin in den Weihnachtsfeiertagen das zweite Kind erwartet, hat das Schicksal übel mitgespielt.

Der Justizwachebeamte aus Tulln, der in Korneuburg arbeitet, war plötzlich an aplastischer Anämie – einer äußerst seltenen Sonderform von Blutarmut – erkrankt. Das heißt, dass sich die Anzahl aller Zellen in seinem Blut verringert und schließlich zu einem Knochenmarkversagen führt.

Für den 31-Jährigen begann eine bange Zeit des Wartens und Hoffens. Ein passender Stammzellenspender musste gefunden werden. Da in der weltweiten Datenbank, die 30 Millionen Menschen erfasst, kein geeigneter Spender gefunden wurde, lief eine große Welle der Hilfe für Christoph Strenn an.

Tausende haben sich für 31-Jährigen testen lassen

Arbeitskollegen sowie Freunde und Bekannte organisierten große Aktionen, bei denen sich Tausende Menschen testen ließen, um dem Familienvater zu helfen.

Bei einer Kontrolle im Spital erfuhr der 31-Jährige jetzt, dass der geeignete Spender gefunden wurde und er Weihnachten voraussichtlich mit der Familie verbringen und auch bei der Geburt seines zweiten Kindes dabei sein kann: „Das gibt mir viel Kraft“, sagte der Beamte. „Wahnsinn, wer mir alles hilft. Ich kann nur Danke sagen.“

Da sein Immunsystem momentan in Ordnung ist, wird er seine Therapie zunächst fertigmachen. „Im Optimalfall brauche ich die Spende dann nicht. Aber natürlich schlafe ich besser mit dem Wissen, dass es eine gibt“, so Strenn.

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