Einjährige durch Sog getötet

Totes Baby: Lokführer schuld?

Es war das Drama der Woche: Ein Baby wurde an einem Bahnsteig durch einen Zug getötet.

Noch ist die Tragödie von Puch bei Hallein nicht restlos rekonstruiert. Wie berichtet, wurde dort im Bahnhof der Buggy eines ­Babys von einem Güterzug „angesaugt“. Der Kinderwagen wurde in die Luft gewirbelt, das Kind stürzte auf den Bahnsteig. Im Landeskrankenhaus Salzburg erlag es später seinen schweren ­Verletzungen.

Ob das Kind in seinem Buggy angegurtet und die Handbremse des Kinderwagens angezogen war, ist noch unklar. Fest steht aber, dass sich die Mutter mit ihrem Töchterchen zwei Meter von der Bahnsteigkante und damit außerhalb des Gefahrenbereichs befunden hatte.

© Wolfgang Moser FMT-Pictures Unglücksort: Hier saß die Mutter mit ihren beiden Kindern

Güterzüge dürfen mit 100 km/h durch den Bahnhof in Puch fahren. Die entscheidende Frage: Hielt der Lokführer die vorgeschriebene Geschwindigkeit ein?

Posten Sie Ihre Meinung