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Eine Tote, 22 Verletzte

Zugunglück: Weiche falsch gestellt?

Ein Fern- und ein Nahverkehrszug stießen zusammen. Es gibt zahlreiche Opfer zu beklagen.

Tragödie im Bahnhof des obersteirischen Niklasdorf im Bezirk Leoben: Dort krachten Montagmittag gegen 12.45 Uhr zwei Reisezüge zusammen. Es handelte sich um einen EuroCity mit Kurs von Graz nach Saarbrücken (D) und einen Personennahverkehrszug, offenbar eine S-Bahn.

Drei Feuerwehren und 21 Rettungsfahrzeuge kümmerten sich um die Passagiere. Insgesamt 60 Menschen wurden aus den Zug-Wracks geborgen.


Todesopfer

Nach ersten ­Informationen des Roten Kreuzes soll es mindestens ein Todesopfer gegeben haben. 22 Fahrgäste wurden teils schwer verletzt, darunter auch drei Kinder.


Die Züge krachten 
seitlich aneinander

Keine Chance. Es gab keine Vorwarnung: Die Zugin­sassen waren vom Aufprall völlig überrascht. Es handelte sich um eine, in der Fachsprache so genannte „Flankenkollision“ – die beiden Reisezüge prallten also seitlich aneinander. Dabei entgleiste einer der beiden Züge.

© APA/BFV LEOBEN/SCHÖNAUER

Zug-Unglück in der Steiermark

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Zug-Unglück in der Steiermark

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Zug-Unglück in der Steiermark

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Zug-Unglück in der Steiermark

© APA/ Scheriau

Zug-Unglück in der Steiermark

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Zug-Unglück in der Steiermark

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Zug-Unglück in der Steiermark

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Zug-Unglück in der Steiermark

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Zug-Unglück in der Steiermark



Die Fotos der Bahn-Katastrophe (siehe oben) lassen nur erahnen, mit welcher Wucht die Züge ineinander krachten: Ein Waggon ist auf der Seite völlig aufgeschlitzt – hier gab es auch die meisten Verletzten.


Weiche falsch gestellt?

Die Ursache für das Drama war zunächst völlig unklar. Erste Anzeichen sprechen aber für eine fehlerhafte Weichenstellung im Bahnhofsbereich. Einer der Züge könnte irrtümlich auf ein Nachbargleis geleitet worden sein, auf dem sich gerade der andere Zug befand. Möglicherweise hat aber auch einer der Lokführer ein Signal missachtet oder falsch gedeutet. Eine Auswertung des Zug-Fahrtenschreibers sollte schon bald Aufklärung geben.     

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