Mordprozess in Vorarlberg

Schwangere erwürgt und angezündet

Weil er nicht fürs Baby aufkommen wollte, soll er seine Ex getötet haben.

Stefanie N. aus Frastanz hatte sich so auf ihr Baby gefreut. Die 28-Jährige war im achten Monat schwanger, als ihr Ex-Freund nachts in ihre Wohnung eingebrochen sein soll. Patricio F. (28) aus der Dominikanischen Republik steht seit Mittwoch vor Gericht, weil er die werdende Mutter getötet haben soll. Er soll die 28-Jährige erwürgt und anschließend Brandbeschleuniger über ihren Kopf geleert und sie angezündet haben.

Der Angeklagte hat den Mord bislang bestritten, es gilt die Unschuldsvermutung. In seinen Einvernahmen hatte er stets einen Bekannten belastet. Der allerdings konnte laut Ermittlern mit dem Verbrechen nicht in Zusammenhang gebracht werden.

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Unter Verdacht: Patricio F.

Auf der Flucht in 
Liechtenstein verhaftet

Der Grund für den Mord soll das ungeborene Kind gewesen sein. Patricio F. soll es abgelehnt haben. Er sei nicht bereit gewesen, künftig Alimente an die Ex-Freundin zu zahlen. Nur einen Tag nach dem Verbrechen war der Verdächtige in der kleinen Ortschaft Schaan in Liechtenstein festgenommen worden. Seine Auslieferung verzögerte sich. Deshalb findet der Mordprozess über zwei Jahre nach dem Mord statt.

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