Fette Stelze

Schweizerhaus-Prügelei: Jetzt spricht ein Zeuge

Tisch-Nachbar schildert, wie angebliche „Rassismus“-Affäre wirklich ablief.

Eine neue Aussage eines Zeugen wirft schiefes Licht auf jene Opfer, die der Schweizerhaus-Crew Rassismus vorwerfen.

Noch steht Aussage gegen Aussage. Eine Frau erhob per Instagram-Posting (das mittlerweile aber gelöscht wurde), den Vorwurf, dass „5 Hooligan-Kellner“ grundlos auf ihren Bruder (Grafik-Designer) und ihren Mann (US-Amerikaner mit dunkler Hautfarbe) einschlugen, nur weil sie sich beschwert hatten, dass die Stelze zu fett gewesen sei. Dabei soll der Gatte u.a. als „Neger“ rassistisch beschimpft worden sein.

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Schweizerhaus-Chef Karl Kolarik hält dem entgegen, dass der Gast (also der Bruder der Posterin) dem Kellner das Tablett ans Kinn warf, worauf es zum Handgemenge kam, bei dem auch zwei Kellner verletzt wurden. Rassismus weist Kolarik weit von sich: „Das ist Verleumdung.“

Schützenhilfe erhält Kolarik von einer Gruppe Wienern, die die ganze Auseinandersetzung am Nebentisch hautnah mitbekommen hatten. Die Aussagen der Zeugen gegenüber ÖSTERREICH:

  • „Die Szenerie war zum Fremdschämen. Der Mann Mitte 40, dem die Stelze zu fett war, moserte die ganze Zeit deswegen herum und wurde von seinen eigenen Leuten immer wieder dazu gedrängt, sich bitte einzuchillen.“
  • „Obwohl er die Belegschaft von Anfang an derb anging, schnitt ihm der Küchenchef sogar die Stelze auf, erklärte ihm, dass Fett nun mal dazu gehört und bot ihm sogar ein anderes Gericht an.“
  • „Schon bevor die Handgreiflichkeiten anfingen, drohte der Mann mehrmals, dass er ins Netz stellen werde, dass die Küche hier Scheiße sei.“
  • „Von den Kellnern im Gastgarten hat sicher keiner ein rassistisches Wort fallen lassen. Ganz im Gegenteil hat der tobende Gast einen Kellner lauthals als ‚Arschloch‘ und „Kanakenschwein‘  und dann auch noch als ‚Mörder‘ bezeichnet. Dabei zeigte er auf die Stelze und brüllte: ‚Das ist sicher dein Bruder.‘“
  • „Als daraufhin ein Lokalverbot ausgesprochen wurde, nahm ihn einer der Kellner leider an der Schulter, um ihn aus dem Garten zu eskortieren, da sprang seine Schwester auf und schlug dem Kellner mit der Hand ins Gesicht. Daraufhin erhob sich ihr Mann, der Amerikaner, der sich bis dahin sehr zurückgehalten hat und offenbar auch kein Deutsch konnte und stieß mit einem Ruck den ganzen Tisch um. Krügeln, Teller, alles fiel zu Boden. Irgendjemand aus der Gruppe donnerte ein Brett mit Essen durch die Luft.“
  • „Also meiner Meinung nach haben sich die Kellner nur verteidigt.“
  • „Dann kam auch schon die Polizei. Wir haben alle gedacht, der ganze Irrsinn war jetzt aber nicht echt. Dann setzte sich eine ältere Dame, die zum Schweizergarten gehören muss, zu uns. Sie weinte fast und sagte immer wieder ‚Wir sind doch kein Nazis! Davon bin ich auch überzeugt.“

Die Polizeiermittlungen laufen. Alle Beteiligten der "Stelzenschlacht" werden derzeit einvernommen.

- Roland Kopt

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