Auch Kern & Co.

185.000 feierten bei Regenbogenparade

Ehe für alle: Vertreter von SPÖ, Grünen & Neos sollten bei Regenbogen-Parade auftreten.

185.000 Besucher feierten die 22. Ausgabe der Regenbogenparade und zogen unter dem Motto „Many Colours – One Community“ samt DJ-Trucks einmal um die Ringstraße. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Heterosexuelle, Transgender und intergeschlechtliche Personen demonstrierten gemeinsam für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft.

Wien setzte Zeichen für Vielfalt und Toleranz

Um 14 Uhr zog die Parade vom Pride Village am Rathausplatz los und führte vorbei an Parlament, Oper, Urania, entlang des Franz-Josefs-Kais, der Universität zurück zum Rathausplatz, wo sie gegen 19.00 Uhr mit einem hochkarätigen Show-Programm und Top-Acts wie dem ESC-Star Nathan Trent endete. Die Sicherheitsvorkehrungen waren in diesem Jahr verstärkt worden. Es waren vermehrt Beamte in Uniform und in Zivil vor Ort. Die Parade verlief friedlich und ohne Vorkommnisse.

Ansprache von Kanzler Christian Kern

Auch die Politik war heuer stark vertreten. So setzten unter anderem Bundeskanzler Kern (SPÖ), NEOS-Chef Strolz und Grüne-Spitzenkandidaten Lunacek ein deutliches Zeichen für Gleichberechtigung und Toleranz

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Regenbogenparade: Die besten Bilder

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Regenbogenparade: Die besten Bilder

Gegenveranstaltung:
»Marsch für die Familie«

Kanzler Christian Kern hielt eine kurze, leidenschaftliche Rede: Es sei „ganz, ganz grandios“ hier. Er habe jüngst den russischen Präsidenten Wladimir Putin „dringend gebeten, gegen die Gewalt gegen Homosexuelle in Tschetschenien vorzugehen“. Kern sprach sich für die „Ehe für alle“ aus.

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Auch Neos-Chef Matthias Strolz, Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ), Grünen-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek, Staatssekretärin Muna Duzdar (SPÖ) und Bundesrat Mario Lindner (SPÖ) – der sich vor einem Jahr bei der Parade öffentlich als homosexuell geoutet hatte – feierten mit den 185.000 Teilnehmern auf der Ringstraße mit.

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Als „Gegenveranstaltung“ fand am Samstag der „Marsch für die Familie“ mit dem Abgeordneten Marcus Franz statt.

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