Neue Außenministerin

Kneissl betont Unabhängigkeit

Neue Außenministerin will auf Inhalte setzen.

Die neue Außenministerin Karin Kneissl hat ihre Unabhängigkeit in ihrem neuen Amt betont. Mit ihrer Nominierung als Unabhängige habe FPÖ Chef Heinz Christian Strache eine "sehr schöne Praxis aufgegriffen" wie sie auch unter SPÖ-Bundeskanzler Bruno Kreisky Tradition war, sagte Kneissl am Montag in ihrem ersten Interview als designierte Außenministerin.

"Ich werde auf Inhalte setzen", betonte Kneissl gegenüber dem Fernsehsender Servus TV. Im Bereich der Integration will Kneissl die Anstrengungen der vergangenen Jahre weiterführen: "Es geht darum klare Rechte und klare Pflichten einzufordern. Um in Österreich integriert zu sein, braucht es Spracherwerb, es geht darum, Steuern zahlen zu können, sich einzubringen und an die Gesetze zu halten".

"Weiblicher Kreisky"

Die Äußerung von Strache, er sehe in ihr einen "weiblichen Kreisky", habe sie als große Ehre empfunden. "Als ich das gelesen habe, bin ich rot geworden", so Kneissl.

Von ihrer kritischen Haltung, etwa zur Migration, weicht sie auch weiter nicht ab, eher stellt sie fest, dass "ein Riss durch die Gesellschaft gegangen" ist. Dennoch solle man sich nicht hinter Positionen verbarrikadieren. Es gehe ihr um eine nüchterne Betrachtung.

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