Drama um Oberhauser

"Sabine, wir wünschen Dir viel Kraft"

SPÖ-Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser muss sich jetzt vertreten lassen.

Die tapfere SPÖ-Politikerin war bereits vergangene Woche mit einer Bauchfellentzündung ins Spital gebracht worden – am Mittwoch dann die nächste schlechte Nachricht: Oberhauser hatte bereits am Dienstag Sozialminister Alois Stöger und Kanzler Christian Kern angerufen. Ergebnis der Beratungen: Die Ministerin wird jetzt einmal von Stöger vertreten, der ja schon einmal Gesundheitsminister war.

Bisher hatte Oberhauser ihre Aufgaben trotz ihrer Krebserkrankung stets wahrgenommen – zuletzt trat sie bei der Angelobung von Bundespräsident Alexander Van der Bellen am 26. Jänner öffentlich auf.

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Top-Politiker und Freunde posten ihr Wetterberichte

Welle der Anteilnahme. Der Kampf der tapferen Ministerin gegen den Krebs sorgte am Mittwoch erneut für eine Welle der Anteilnahme und Hilfsbereitschaft: Hunderte Freunde Oberhausers posteten der Ministerin einen Wetterbericht – so wie sie es jahrelang täglich getan hatte. Allen voran wünschten Kanzler Christian Kern und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner – mit sonnigen Fotos aus den Bürofenstern – ihrer Kollegin gute Besserung.

Auch Außenminister Sebastian Kurz, Grünen-Chefin Eva Glawischnig und Oberhausers Vorgängerin als Frauenministerin, Gabriele Heinisch-Hosek, schickten ihr via Facebook und Twitter Genesungswünsche.

Krebs. Oberhauser ist seit Februar 2015 wegen einer Tumorerkrankung in Behandlung. Damals hatte sie bekannt gegeben, an Unterleibskrebs zu leiden. Nach einer OP kehrte sie in ihr Amt zurück – dann wurden im Sommer 2016 erneut Krebszellen bei ihr gefunden.

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