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Wirbel um Posting

Wiener Schülerin ausgezeichnet: So wütet Gudenus

Johann Gudenus zeigte sich über die Auszeichnung für eine Wiener Schülerin nicht gerade erfreut.

Rayouf Alhumedhi, eine 16-jährige, aus Saudi-Arabien stammende Gymnasiastin an der Vienna International School, einer ­Elite-Schule, überzeugte iPhone-Hersteller Apple von der Notwendigkeit eines Kopftuch-Emojis.

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Der Schülerin war im Vorjahr beim Chatten mit Freunden aufgefallen, dass es kein Kopftuch-Emoji gab. Statt eines Namens sollte jede ein Emoji aussuchen, das ihr ähnlich sieht – doch das muslimische Mädchen wurde nicht fündig. Das Mädchen wandte sich daraufhin an Apple und das für Emojis zuständige Unicode-Konsortium.

»Wichtiger Schritt, um
Islam zu akzeptieren«
Rayoufs Begründung für das Kopftuch-Emoji: „550 Millionen muslimische Frauen auf der Erde tragen Hijab. Trotz dieser enormen Zahl ist für die Leute nicht einmal eine Taste auf der Tastatur reserviert.“ Dass das Kopftuch nun auch auf der Smartphone-Tastatur vertreten ist, sei ein wichtiger Schritt, „um Diversity zu feiern und den Islam in der Gesellschaft zu akzeptieren.“

Rayouf Alhumedhi schaffte es mit ihrer „Erfindung“ als einzige Österreicherin auf die Liste der 30 einflussreichsten Teenager des Time-Magazins.

"Irrsinn"
Die Geschichte erzeugte in Österreich hohe Wellen. Während die meisten User die Wiener Schülerin für ihre Idee lobte, kritisierten andere die Auswahl des Time-Magazins. Wiens FPÖ-Chef Johann Gudenus kommentierte die Geschichte gar nur mit dem Wort „Irrsinn“ und erzeugte dabei einen Wirbel im Netz. Zahlreiche User zeigten sich erstaunt über die Wortwahl des Politikers und warfen Gudenus Islamfeindlichkeit vor.

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