Ablösegerüchte zu "vergessen"

Letzte Mobilisierung: Häupl ist "Kernianer"

Der Wiener SPÖ-Bürgermeister bekundet noch die volle Unterstützung für Kern.

„Ich bin ein Kernianer“ – Mit diesen Worten hat der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) am Mittwoch dem Bundesparteichef seine volle Unterstützung bekundet. Dass er, Häupl, für eine Ablöse des Parteiobmanns eintrete, seien Gerüchte, die zu „vergessen“ seien, beteuerte er. Häupl warnte einmal mehr vor einer ÖVP-FPÖ-Koalition, die er jedoch erwarte: „Es dräut Schwarz-Blau.“

Riecht nach Schwarz Blau

„Selbstverständlich habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass die SPÖ Erster wird“, verriet der Chef der Wiener Roten. Aber auch das müsse nicht bedeuten, dass die SPÖ in der Regierung vertreten sei –- wie sich schon im Jahr 2000 gezeigt habe. Schwarz-Blau sei erneut wahrscheinlich: „Es riecht für mich danach.“

Kritik am Kanzler wies der Bürgermeister kategorisch zurück. Dieser habe persönlich einen guten Wahlkampf geführt. Falls es zu keiner Regierungsbeteiligung komme, wäre Christian Kern auch ein geeigneter Oppositionspolitiker, zeigte sich Häupl überzeugt

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