Das sagt Österreich

Kern als Elefant im Porzellanladen

Ein Kommentar von ÖSTERREICH-Herausgeber Wolfgang Fellner.

Christian Kern hat offenbar ein besonderes Talent, die für die SPÖ wichtigen Wahlkämpfe zu „crashen“.

Nachdem er der SPÖ mit seinem „Silberstein-Gate“ bereits das Kanzleramt verloren hat, ist der neue SPÖ-Chef dabei, nun auch die SPÖ Wien ins Chaos zu stürzen.

Kern lässt zu, dass er als Wien-Chef gehandelt wird

Der Ex-Kanzler, der die SPÖ nach eigenem Versprechen als „Oppositions-Chef“ im Parlament anführen sollte, lässt zu, dass mit seinem Namen die wildesten Spekula­tionen betrieben werden:

Kern soll – als „Kompromiss-Kandidat“ – für den Wiener Bürgermeister kandidieren, weil der Wunsch-Kandidat der SPÖ-Linken – Andreas Schieder – gegen Michael Ludwig keine Mehrheit hat.

Schieder ist beschädigt, SP hat nur noch eine Option

Kern, der sich offenbar bewusst als Wiener Bürgermeister handeln lässt, um seine Chancen abzuklären, zerstört mit diesem Poker:

  • zunächst Andreas Schieder, der nun als „Schwächling“ im Duell um Wien beschädigt und fast chancenlos ist,

  • die Wiener SPÖ, die immer mehr im Personal-Chaos versinkt und immer dringender einen Neustart braucht,

  • vor allem sich selbst, weil ein Oppositions-Chef, der ständig über neue Jobs nachdenkt, nicht ernst zu nehmen ist.

Christian Kern sollte dringend ein klares Wort zu seiner Zukunft sagen:

  • Ein klares Nein zu allen Wien-Plänen, die ihn nur als „Job Hopper“ entlarven …

  • Ein Ja zu einer mutigen Rolle als Oppositions-Chef.

Und die Wiener SPÖ muss das Kasperltheater um die Häupl-Nachfolge rasch beenden.

Sie hat nur noch eine Chance: Neustart mit Michael Ludwig – oder Chaos total …     

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