USA

Fast 5 Promille: Student stirbt bei Aufnahmeritual

Der Tote wurde erst am nächsten Morgen entdeckt.

Maxwell Gruver wollte unbedingt Teil einer Studentenverbindung sein, doch zuerst musste er ein Aufnahmeritual bestehen. „Phi Delta Theta“ in Louisiana hatte an dem verhängnisvollen Abend insgesamt 19 Anwärter eingeladen, die alle die Verbindungsprüfung zu absolvieren hatten. Laut Bild wurden die Studenten zuerst mit Senf und scharfer Soße eingeschmiert. Dann kam das Quiz.

Diejenigen, die die gestellten Fragen nicht beantworten konnten, mussten 95%igen Alkohol trinken. Bei dieser Schikane hatte es Gruver besonders schwer, denn laut Berichten, soll einer der Verbindungsbrüder den 18-Jährigen dazu bringen wollen aufzugeben. Am Ende waren es zehn bis zwölf Schlucke, die Gruver aus der Flasche genommen hat, bis er zusammenbrach.

Statt einen Arzt zu rufen, haben andere Studenten das Opfer auf das Sofa gelegt und erst am nächsten Tag nach seinem Wohlbefinden geschaut. Da war er bereits tot. Später wurde festgestellt, dass der Junge 4.95 Promille im Blut hatte. Die Polizei nahm zehn Studenten in Gewahrsam - Maxwells Peiniger droht eine Klage wegen fahrlässiger Tötung.

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