Flüchtlinge

Hotspot Lampedusa wird geschlossen

Tunesische Migranten werden auf das Festland gebracht.

Der Hotspot auf der süditalienischen Mittelmeerinsel Lampedusa wird wegen Restaurierungsarbeiten vorübergehend geschlossen. Der Beschluss wurde gefasst, nachdem Migranten vergangene Teil des Hotspots in Brand gesetzt hatten, berichtete am Dienstag das Innenministerium in Rom.

Die circa 150 Migranten, die sich im Hotspot befinden, sollen nach Sizilien gebracht werden. Zuletzt war es auf Lampedusa immer wieder zu Protesten tunesischer Migranten gekommen. Sie protestierten, dass sie wochenlang auf der Insel verbringen müssten. Sie drängten, nach Sizilien gebracht und nicht in ihre Heimat zurückgeführt zu werden.
Der Bürgermeister der Insel, Salvatore Martello, beklagte zuletzt wiederholt, dass Lampedusa zu einem "Hotspot" unter freiem Himmel geworden sei. Die Gefahr für die öffentliche Sicherheit sei groß. Der Bürgermeister forderte vom Innenministerium in Rom, dass die Migranten maximal zwei Tage auf der Insel bleiben.

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