Chemiewaffen gegen 7-Jährige

Giftgas-Attacke: Kinder klagen an

Die Bilder von erstickenden Kindern ließen USA, Frankreich und Großbritannien zuschlagen.

Es waren Bilder, die offenbar auch US-Präsident Donald Trump zutiefst geschockt hatten. Kleine Kinder – Siebenjährige waren darunter –, die völlig apathisch wirkten.

Brennende Augen, schwere Atmung, diese Kinder aus Duma wurden am 7. April durch einen Giftgas-Angriff verletzt. Eine barbarische Attacke, die 55 Menschen das Leben kostete – darunter eben auch Kindern. Ein Kriegsverbrechen, das in der Nacht auf Samstag einen gezielten und begrenzten Militärschlag von den USA, Frankreich und Großbritannien auslöste.

Es seien die Bilder dieser Kinder, die ihn dazu bewegt hatten Militär und Chemiewaffen-Entwicklungslager zu bombardieren, sagte Trump. „Wir können die Banalisierung von Chemiewaffen nicht tolerieren“, erklärte auch Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Überlebende des Angriffs berichteten von den Momenten des Horrors. „Ich konnte meinen Körper nicht mehr kontrollieren. Mein Hals brannte wie verrückt. Mein ganzer Körper zitterte und ich bekam keine Luft mehr“, berichtet etwa Amani (34).

West-Allianz: Beweise, dass Assad Regime es war

Auch der britische Verteidigungsminister, Gavin Williamson, sagte, dass „der Grund weshalb wir uns zu diesem Militärschlag entschieden haben, das Leiden von Frauen, Kindern und Männern waren, die wir in Videos gesehen haben“. Hilfsgruppen in der Region Duma hatten den Horror-Videos auf YouTube, Facebook und Twitter gestellt. Die West-Allianz sagt, dass sie „Beweise“ hätte, dass das Regime von Bashar al-Assad diese Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt hatten. 48 Stunden nach diesem bestialischen Angriff konnte die Allianz aus Assad-Armee und russischen Truppen jedenfalls wieder Duma von den islamistischen „Rebellen“ befreien.

Die Kinder von Duma klagen an. Die freie Welt hört ihnen endlich zu. (isa)

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