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London-Attacke: Hier wird der Angreifer festgenommen

Geisteszustand des 48-Jährigen wird überprüft - Zeugen: Groß und hellhäutig.

Die Londoner Polizei hat bisher keine Hinweise auf weitere Verdächtige im Zusammenhang mit dem Zwischenfall nahe einer Moschee im Norden der britischen Hauptstadt. In diesem frühen Stadium gebe es keine anderen Verdächtigen, twitterte die Polizei am Montag in der Früh. "Trotzdem gehen die Ermittlungen weiter."



In der Nacht auf Montag war ein Lieferwagen in eine Menschenmenge nahe einer Moschee gerast. Dabei starb ein Mensch, zehn weitere wurden verletzt. Der 48 Jahre alte Fahrer, den Augenzeugen als groß und hellhäutig beschrieben, wurde festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht, wo sein Geisteszustand überprüft werden sollte. Die genauen Hintergründe sind noch unklar.



Das muslimische Londoner Gebetshaus verurteilte den Vorfall. "Wir haben über Jahrzehnte sehr hart für eine friedliche und tolerante Gemeinschaft hier in Finsbury Park gearbeitet und verurteilen schärfstens jeden Akt des Hasses, der versucht, unsere wunderbare Gemeinschaft zu spalten", heißt es in einer Mitteilung, die das Muslim Welfare House im Stadtteil Finsbury Park am Montag in der Früh im Internet veröffentlichte. Die Verantwortlichen riefen zur Ruhe auf: "Spekulationen über den Vorfall sind nicht hilfreich. (...) Die Polizei sollte Zeit bekommen, ihren Job zu machen."

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