Vermisstes Mädchen

Maddie McCann: Das hält Regierung geheim

Das Mysterium um das Verschwinden des kleinen Mädchens nimmt kein Ende.

Am 3. Mai 2007 verschwand die damals dreijährige Maddie McCann aus der Ferienwohnung ihrer Eltern im portugiesischen Praia da Luz. Eine beispiellose Suchaktion war die Folge - doch leider erfolglos. 

Nach fast elf Jahren der Ermittlungen drohten die Geldmittel für die „Operation Grange“ auszugehen, doch wenige Tage vor der Deadline konnte Entwarnung gegeben werden. Das britische Innenministerium bestätigte, dass Scotland Yard zusätzliche Mittel erhalten werde. Damit soll eine wichtige, letzte Spur verfolgt werden. Dabei soll es sich nun aber wirklich um die letzte Chance handeln. In Großbritannien wird seit Jahren über die Einstellung der teuren Ermittlungen diskutiert.


Regierung unter Druck

Wie die britische Zeitung "The Sun" am Sonntag exklusiv berichtete, verschweigt das Innenministerium jedoch die Höhe des neuen Geldbetrags - denn die Regierung gerät immer mehr unter Druck. Immer mehr Ex-Kriminalbeamte und auch Bewohner Großbritanniens fragen sich, warum die Suche nach Maddie McCann immer weiter finanziert wird, während die Gewaltverbrechen in London ansteigen und die Mittel für die Polizei gekürzt werden.

"Wir veröffentlichen nicht die von der Metropolitan Police beantragte Zahl und den Betrag, der diesmal freigegeben wurde", so ein Sprecher des Innenministeriums. Auch Scotland Yard schweigt: "Es gibt keinen emotionaleren Fall als diesen und es ist noch immer etwas zu tun. Wir haben um Finanzierung eines letzten Untersuchungsstrangs gebeten [...] Wir sind dem Innenministerium dankbar, dass es unseren speziellen Zuschussantrag genehmigt hat, aber wir plaudern nicht aus, wie viel wir erhalten haben", so ein Sprecher der Polizeibehörde.

Wie "The Sun" erfahren haben will, könnte es sich um eine Geldsumme von bis zu 150.000 Pfund (rund 174.000 Euro) handeln.

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