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In Bamako

Mali: Angriff auf Luxus-Resort

Die Unterkunft ist vor allem bei westlichen Gästen beliebt.

In Malis Hauptstadt Bamako haben mutmaßliche Islamisten am Sonntag eine von westlichen Ausländern besuchte touristische Einrichtung angegriffen. Anrainer berichteten von Schüssen, die auf dem Gelände am Stadtrand von Bamako gefallen seien. Über dem Gelände stieg eine Rauchsäule auf, über mögliche Opfer lagen zunächst keine Angaben vor.

Soldaten der malischen Armee und im Land stationierte französische Soldaten eilten zum Ort des Geschehens, wie ein AFP-Reporter berichtete. Sicherheitskräfte riegelten den Bezirk ab, ein Gebäude stand in Flammen. Ein Vertreter des malischen Sicherheitsministeriums sagte, bei den Angreifern handle es sich vermutlich um Jihadisten. Malische Spezialkräfte seien im Einsatz; sie würden von französischen Soldaten sowie von UN-Soldaten unterstützt.

© Google Maps

Im März 2016 hatte Islamisten das Nord-Süd-Hotel in Bamako angegriffen, in dem Angehörige der EU-Mission zur Ausbildung der malischen Streitkräfte EUTM Mali untergebracht waren. Ein Angreifer war damals getötet worden. Im November 2015 wurden bei einem Angriff auf das Hotel Radisson Blu in Bamako mindestens 20 Menschen getötet, unter ihnen 14 Ausländer.

Im westafrikanischen Mali sind zahlreiche französische und deutsche Soldaten stationiert. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Jänner 2013 militärisch ein, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden Malis zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen. An der UNO-Friedensmission beteiligt sich auch das österreichische Bundesheer.
 

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