Proteste gegen Kenyatta

Opposition: Mehr als 100 Tote nach Kenia-Wahl

Für die Zahl der Todesopfer gab es zunächst noch keine offizielle Bestätigung.

Bei der Niederschlagung von Protesten durch die Polizei nach der Wiederwahl von Kenias Präsident Uhuru Kenyatta sind der Opposition zufolge mehr als 100 Menschen getötet worden. Darunter seien auch zehn Kinder, sagte ein hochrangiger Oppositionsvertreter am Samstag. Eine offizielle Bestätigung der Angaben gab es nicht. Die Agentur Reuters erhielt zunächst nur die Bestätigung von elf Toten.

Die gewaltsamen Ausschreitungen seien von der Polizei provoziert worden, kritisierte James Orengo von einem Oppositionsbündnis vor Journalisten. Kenyattas Gegner ließen sich aber nicht durch das harte Durchgreifen der Polizei einschüchtern, hieß es auf der Pressekonferenz weiter.

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