Neue Wende

Senator: Trump sagte "Drecksloch-Länder"

Also doch: Demokrat Dick Durbin bestätigt jetzt Medienberichte.

US-Präsident Donald Trump hat bei einem Treffen zur Einwanderungspolitik nach Angaben eines Senators "wiederholt" den Ausdruck "Drecksloch-Länder" für bestimmte Herkunftsstaaten von Migranten verwendet. Der hochrangige Senator Dick Durbin von den oppositionellen Demokraten bestätigte am Freitag entsprechende Medienberichte.
 
Zuvor hatte Trump in einer missverständlichen Stellungnahme Meldungen über seine Wortwahl zurückgewiesen. Durbin hatte zusammen mit Trump, Kongressabgeordneten und anderen Senatoren am Donnerstag an einem Treffen im Weißen Haus zur Einwanderungspolitik teilgenommen. "Dann verwendete er diese abscheulichen und vulgären Äußerungen", sagte der demokratische Senator dem US-Fernsehsender MSNBC. Der Präsident habe "exakt dieses Wort" benutzt und zwar "nicht nur einmal, sondern wiederholt", fügte Durbin hinzu.
 
Trump hatte zuvor auf die weltweite Kritik an seinen abfälligen Bemerkungen reagiert und Berichte über seine Ausdrucksweise zurückgewiesen. Er habe zwar eine "harte Sprache" benutzt, schrieb der US-Präsident am Freitag beim Kurzbotschaftendienst Twitter. "Aber das war nicht die benutzte Sprache".
 
Laut "Washington Post" und "New York Times" bezogen sich Trumps Äußerungen auf afrikanische Länder sowie Haiti. Weltweit hatte es deswegen heftige Kritik gegeben. Ein Sprecher der UNO nannte die Wortwahl des Präsidenten "rassistisch".

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