Gift, Flack, Hunde

So brutal beseitigt Kim Jong-un seine Gegner

Gift, Hunde oder Flack: So grausam lässt Kim seine Gegner töten.

Der älteste Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong-un ist vermutlich einem Giftmord zum Opfer gefallen. Die Polizei in Malaysia nahm am Mittwoch eine 28-jährige Frau fest, die möglicherweise daran beteiligt war. Der 45-jährige Kim Jong-nam war auf dem Flughafen von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur angegriffen worden, als er nach China fliegen wollte. Er starb auf dem Weg ins Spital.

Es ist nicht das erste Mal, dass Gegner des Diktators beseitigt werden. Hier ein Überblick über die brutalsten Tötungen.

  • MIT FLAMMENWERFER VERBRANNT: Seit Anfang 2015 ließ Kim 15 hochrangige Regierungsvertreter wegen angeblicher Regimekritik hinrichten. Dabei soll der Vize-Minister für öffentliche Sicherheit zur Abschreckung bei lebendigem Leib mit einem Flammenwerfer verbrannt worden sein.
  • VON HUNDEN ZERFLEISCHT: Zeitungsberichten zufolge ließ Diktator Kim Jong-un im Dezember 2013 wegen Hochverrats seinen Onkel Jang Song-thaek und einige seiner engsten Mitarbeiter von 120 ausgehungerten Hunden zerfleischen.
  • VERGIFTET: Kim soll nach dem Onkel auch seine Tante getötet haben. Er ließ sie angeblich vergiften, weil sie den Tod ihres Mannes beklagt hatte.
  • HAMMERSCHLÄGE INS GENICK: Ende 2013 wird berichtet, Gefangene in nordkoreanischen Straflagern mussten ihre eigenen Gräber ausheben, bevor sie mit Hammerschlägen ins Genick getötet wurden.
  • AUF GRENZBRÜCKE ERSCHOSSEN: Weil sie angeblich ins Ausland flüchten wollten, wurden nach Angaben einer Hilfsorganisation 15 Menschen in Osong an der Grenze zu China auf einer Brücke erschossen - als Warnung vor illegalem Grenzübertritt.

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