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Die 5 wichtigsten Gartenwerkzeuge

Gartenprofi werden

Die 5 wichtigsten Gartenwerkzeuge

Österreicherinnen und Österreicher lieben ihren Garten. Sei es nun für eine gemeinsame Grillaktion, ein nettes Beisammensein mit Freunden und Familie oder simples Entspannen auf dem grünen Rasen: Sobald die ersten Sonnenstrahlen das graue Wetter vertreiben, zieht es uns in den Garten.

So groß die Freude mit einem Garten auch ist, umso größer ist die Arbeit für die Pflege. Gartenarbeit kann sehr hart sein und belastet schlimmstenfalls Rücken und Gelenke. Aus diesem Grund ist es wichtig modernes und nützliches Gartenwerkzeug zu verwenden, um sich die Arbeit zu erleichtern.
 
Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die 5 wichtigsten Gartenwerkzeuge vor und erklären, worauf beim Kauf eines solchen Gartengeräts zu achten ist. 
 
© walkersalmanac
 
Nummer 1: Der Spaten
 
Der Spaten gehört definitiv in die Liste der wichtigsten Gartenwerkzeuge. Ohne einen stabilen Spaten ist das Umsetzen von Sträuchern und Bäumen oder das Umgraben von Gartenflächen nur unter erschwerten Bedingungen möglich.
 
Knopfgriff, T-Griff oder D-Griff: Welche Griff-Form beim Spaten ist die beste?
 
Die beste Griff-Form eines Spatens hängt von Ihren individuellen Präferenzen und Ihrer Verwendung ab. Im Folgenden finden Sie eine Tabelle mit Vorteilen der jeweiligen  Griffart.
 
Knopfgriff
 
Ist die leichteste Variante und eignet sich für die Bearbeitung leichterer Böden.
 
T-Griff
 
Punktet durch geringes Gewicht und einfache Handhabung.
 
D-Griff
 
Durch höheres Gewicht vorteilhaft für z.B. dicke Baumwurzeln, und liegt bei längerer Arbeit besser in der Hand.
 
Grundsätzlich können Sie beim Spaten mit T-Griff nicht viel falsch machen. Er ist der beliebteste Spaten und vereint die Vorteile von Knopfgriff und D-Griff.
 
© Bild: walkersalmanac
 
© Peggychoucair
 
Nummer 2: Der Rechen
 
Der Rechen ist vielseitig anwendbar und darf deshalb in keinem Garten fehlen. Dieser dient meistens zum Zusammenkehren von lockerem Material wie z.B. Laub und Gras. Auch zur Lockerung oder Reinigung des Bodens ist der Rechen sehr hilfreich. Darüber hinaus kann man mit dem Rechen auch Material wie Kies verteilen, weshalb er auch in der Bauindustrie Anwendung findet.
 
ACHTUNG:  RECHEN und HARKEN werden gerne gleichgesetzt, sind aber keinesfalls identisch.
 
Während bei Harken die sog. Zinken (eine gerade Fläche aufweisen), sind die Zinken beim Rechen fächerförmig.
 
Die Harke eignet sich vor allem für die Auflockerung von Erde, weshalb sie gerne in der Landwirtschaft verwendet wird.
 
Worauf muss ich beim Kauf eines Rechens achten?
 
Beim Kauf eines Rechens ist insbesondere auf das verwendete Material zu achten. Grundsätzlich kann man zwischen Holz-Rechen, Edelstahl-Rechen und Aluminium-Rechen unterscheiden. 
 
Holz-Rechen bieten den Vorteil eines austauschbaren Stiels.
 
Edelstahl-Rechen hingegen sind in der Anschaffung etwas teurer, dafür aber meist qualitativ hochwertig und rostfrei.
 
Von den drei Rechenarten haben Aluminium-Rechen das geringste Gewicht und erfordern daher nicht allzu viel Kraftaufwand. 
 
© dannyschorsch
 
Nummer 3: Die Leiter
 
Wer hoch hinauf möchte, kommt um die Leiter im Garten nicht herum. Sollten Sie nicht 2 Meter groß sein, benötigen Sie mit Sicherheit eine Leiter um Äpfel, Kirschen und andere Obstsorten pflücken zu können.
 
Für den privaten Gebrauch sind es hauptsächlich Leitern aus Holz oder Aluminium, die Sie erwerben können. 
 
Bei Holzleitern sollten Sie beachten diese in trockenen Räumen aufzubewahren. Vorteilhaft ist auch, dass Holzleitern elastischer sind und sich somit dem Untergrund anpassen. Des Weiteren werden Leitern aus Holz bei nassem Wetter nicht allzu rutschig.
 
Auf der anderen Seite haben Aluminium-Leitern den Vorteil leicht zu sein. Somit können Sie die Leitern problemlos von A nach B tragen. Außerdem halten Aluminium-Leitern einer höheren Belastbarkeit stand, was aber auch von der Verbindung zwischen Holm und Sprossen abhängt.
 
© Bild: dannyschorsch
 
© Pexels

Nummer 4: Der Rasenmäher
 
Wie es der Name bereits verrät, werden Rasenmäher für Ihren Rasen benötigt. Der Rasenmäher ist ein absolutes Must-have für jeden Gartenliebhaber, der auf einen gepflegten Rasen Wert legt.
 
Da Rasenmäher so unabdingbar für Gartenbesitzer ist, ist das Angebot dementsprechend sehr groß. Umso schwerer fällt die Entscheidung aus.
Wir zeigen Ihnen anhand der Faktoren Rasenfläche, Schnittbreite, Fangkorb und Wartung, worauf Sie beim Kauf achten sollten.
 
Rasenfläche
 
Für kleinere Rasenflächen bis 200 m² reichen Elektromäher, Akkumäher oder Handspindelmäher völlig aus. Bei Flächen bis zu 700 m² sollten Sie einen benzingetriebenen Handmäher in Anbetracht ziehen. Erst bei einer Rasenfläche über 700 m² sollten Sie über die Anschaffung eines Sitzmähers nachdenken.
 
Schnittbreite
 
Je kleiner die Rasenfläche ist, desto schmaler sollte die Schnittbreite sein. Bei größeren offenen Flächen (wenig Gebüsche etc.) darf der Schnitt ruhig breiter sein.
 
Fangkorb
 
Zwar muss ein großer Fangkorb nicht so oft ausgeleert werden, diese sind aber wesentlich schwerer als kleinere Fangkörbe. Achten Sie auch auf ein einfaches Ein- und Ausrasten des Korbes. Wir empfehlen Ihnen die Ver- und Entriegelung des Fangkorbes vor dem Kauf auszuprobieren.
 
Wartung
 
Grundsätzlich müssen Benzinrasenmäher gewartet werden. Bei jährlichen Wartungen fallen typische Arbeiten wie der Wechsel von Öl oder der Zündkerze an. Wir empfehlen Ihnen eine jährliche Inspektion, damit Sie das Gerät langfristig und sicher nutzen können.
 
Elektromäher auf der anderen Seite haben den Vorteil kaum gewartet werden zu müssen. Ist jedoch ein Bestandteil defekt, ist es oftmals sehr schwer ein Ersatzteil aufzutreiben, weshalb meist ein neues Gerät angeschafft werden muss.
 
© suju
 
Nummer 5: Die Gießkanne
 
Die Gießkanne ist das wichtigste Werkzeug für jeden Gärtner und jede Gärtnerin. Sie haben meistens die Wahl zwischen Plastik oder Metall. 
 
Vorteilhaft von Plastik ist das leichtere Gewicht und die leichtere Säuberung.
 
Gießkannen aus Metall sind schwerer, aber dafür meist langlebiger. Achten Sie aber auf eine rostfreie Variante.
 
Beachten Sie auch die Größe des Füllgefäßes. Je kleiner, desto öfter müssen Sie die Kanne auffüllen. Je größer, desto schwerer ist die Handhabung.
Sehr wichtig ist auch eine abnehmbare Brause, damit man gezielter bewässern kann.
 
Abschließend sollten Sie den Griff vor Ort ausprobieren. Gießkannen, die schlecht in der Hand liegen, werden auf Dauer zur Last!