Technologieriese plant IPO

Softbank bringt Handy-Tochter an Börse

Konzern könnte mit dem Börsengang bis zu 18,5 Mrd. Euro einnehmen.

Der japanische Technologieriese Softbank hat den Börsengang seiner japanischen Mobilfunktochter angekündigt. Anbieten werde die Tochter namens Softbank Corp am 19. Dezember 1,6 Milliarden Aktien zu einem Stückpreis von 1.500 Yen, teilte der Konzern am Montag mit. Damit könnte Softbank umgerechnet 18,5 Milliarden Euro einnehmen.

Der Börsengang wäre einer der größten in der Technologiebranche überhaupt. Medien in Japan hatten bereits im Jänner von den Plänen berichtet. Ziel des Börsengangs sei mehr Eigenständigkeit für die Mobilfunktochter und eine klarere Zuordnung der Zuständigkeiten, schrieb damals die Wirtschaftszeitung "Nikkei".

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Beteiligung an Vodafone und Sprint

Softbank war 1981 als Softwareanbieter gegründet worden. Der Gründer Masayoshi Son (Bild) investiert aggressiv und umfangreich in neue Technologien. 1994 ging das Unternehmen an die Börse. 2006 kaufte Softbank das Geschäft des britischen Mobilfunkanbieters Vodafone in Japan. Dem Konzern gehört auch die Mehrheit am US-Mobilfunkanbieter Sprint.

Anteile besitzt Softbank auch an Robotikfirmen wie Aldebaran oder Boston Dynamics, dem Konzern gehört der Halbleiterhersteller ARM, und er ist größter Aktionär des chinesischen Onlineriesen Alibaba. Im Dezember kündigte Softbank den Einstieg beim US-Fahrdienstvermittler Uber an. Der Investmentfonds von Softbank, Softbank Vision Fund, verfügt über fast 100 Milliarden Dollar (88 Mrd. Euro).

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