Altbau im Trend

Privater Altbau beliebteste Wohnform

Rund 60.000 neue Mietverträge werden in Wien jährlich abgeschlossen, zwei Drittel davon mit der Privaten Immobilienwirtschaft.

Dabei werden Altbauwohnungen mit hohen Decken und gründerzeitlichem Flair klar bevorzugt. Der Mix aus alter Bausubstanz mit romantischen Höfen und guter Infrastruktur ist klarer Favorit bei Wohnungssuchenden in Wien. Gerne wird dafür auch mehr bezahlt.

© Allahyari PR

Rechtliche Hürden

Bereits mehr als die Häflte sanierter Altbauwohnungen am Markt wird laut AK über dem gesetzlich erlaubten Richtwert angeboten. Die Mehrheit der Kunden ist  mit dem Preis Leistungsverhältnis trotzdem zufrieden, weniger als 10 Prozent beklagen die Miethöhe. Im Gegenteil: viel mehr an Altbauwohnungen ist in Wien gefragt.

Für die private Immobilienwirtschaft dennoch kein Grund zum Jubeln. "Wir befinden uns in einer rechtlichen Katastrophe", so IGPI Obmann und Sanierungsexperte Hans Jörg Ulreich. Da durchgreifende Sanierungen wesentlich teurer kommen als der luxuriöseste Neubau würden sie sich laut Ulreich nur durch angemessene Mieten rechnen. Diese liegen aber über dem gesetzlichen Richtwert für Altbauten. Neubauten hingegen unterliegen dieser Mietzinsbeschränkung nicht.

Derzeit kommt es daher besonders in Wien zu einem dramatischen Rückgang von Gründerzeitsanierungen.

Branche und Kunden hoffen jedoch auf eine rasche rechtliche Lösung. Mit einer mietrechtlichen Gleichstellung von sanierten Altbauten mit Neubauten steht der Wiener Gründerzeit keine Blockade mehr im Weg und Fans weiter genügend Wohnraum zur Verfügung.

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