Billa und Merkur gehen zusammen

Personal-Sparkurs

Billa und Merkur gehen zusammen

Rewe verschlankt Struktur. In der Zentrale werden bis zu 250 Mitarbeiter abgebaut.

Der Rewe-Konzern (Billa, Merkur, Penny, Adeg, Bipa) stellt sich in Österreich neu auf, um Kosten zu sparen. Konkret werden die Supermarktketten Billa und Merkur in einer gemeinsamen Verwaltungseinheit namens BMÖ zusammengefasst. Rewe-Österreich-Chef Marcel Haraszti (Bild) will damit die Kosten um bis zu 12 % senken. In der Zentrale werden 200 bis 250 Mitarbeiter abgebaut, das soll bis Ende 2022 über die Bühne gehen. Eigene Vorstände wie zuvor haben Billa und Merkur künftig nicht mehr; die Führung der neuen BMÖ hat Haraszti inne. Der Diskonter Penny kommt in eine eigene GmbH, Bipa und Adeg bleiben eigenständig.
 

Weniger Aktionen

Billa und Merkur als Ketten bleiben bestehen, sollen auch wachsen, heuer sind 30 neue Billa-Filialen und 3 bis 4 neue Merkur-Märkte geplant. In der Corona-Krise hat Rewe für die Filialen rund 1.000 neue Mitarbeiter aufgenommen, die sollen bleiben. Die Billa-Eigenmarke wird es künftig auch bei Merkur geben, aber nicht umgekehrt. Haraszti will mehr und mehr weg vom Preiskampf mit Aktionen, sondern "nachhaltig wachsen". Den Aktionsanteil -im heimischen Lebensmittelhandel insgesamt bei 35 bis 40 % - habe Rewe "jetzt bereits um 2 %reduziert".
 
Beim Marktanteil wurde Rewe Anfang 2020 erstmals von Spar überholt. (sea)
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